Nao versprüht den East-London-Vibe mit ihrer Musik. Nothing But Thieves zeigen, dass Gitarrenmusik immer geht und von John Grant gibt es Popmusik mit Mut zum seltsam klingen.

Der Londoner Osten ist die Spitze der Hipness. An manchen Stellen abgefuckt, tummeln sich in East London kreative Menschen neben Craft-Beer-Brauereien und Hinterhof-Streetfood-Märkten. Hier kommt auch Nao her, die mit ihrer basslastigen R&B-Musik voller Brüche perfekt ins Bild passt und die Sendung heute eröffnet.

Egal, welche Musikrichtung gerade hip sein mag, Gitarrenmusik ist irgendwie immer da. Im Falle von Nothing But Thieves kommt die aus England von fünf Herren. Manchmal klingen sie, als wollten sie in die Fußstapfen von Bands wie Muse treten. Spannend, wo es mit ihnen noch hingeht. Heute auf jeden Fall erst mal zu uns in die Sendung.

Am Ende ist alles gut

In Stunde zwei übernimmt John Grant. Der wirkt auf den ersten Blick gerne mal niedlich-seltsam. Trotzdem war sein Leben lange geprägt von Suchtkrankheiten und er konnte lange seine Homosexualität nicht akzeptieren. Mittlerweile ist aber alles besser und John Grant lebt mit seinem Partner in Island und thematisiert seine Vergangenheit in ironisch-gebrochenen Popsongs.