Endlich knallt der Frühling so richtig rein. Da wird es Zeit, dass wir uns um Balkon und WG-Terrasse kümmern. Und die passenden Apps helfen uns dabei.

Wir sind ja nicht alle mit einem Grünen Daumen ausgestattet und dem Instinkt, schon das Richtige zu tun, wenn wir uns um unsere Pflanzen kümmern. Da kann schon mal etwas schief gehen. Aber wir können uns Hilfe besorgen.

Mit diesen Apps könnt ihr euren Balkon nach euren Wünschen durchplanen: 

  • Stauden-Ratgeber: Listet Pflanzen nach Farbe, Höhe, Blütenzeit (iOS | Android)
  • Gemüse-Gärtner: Erklärt, welches Gemüse welche Bedürfnisse hat (iOS | Android)
  • Die Bienen-App: Welche Pflanzen locken Bienen (iOS | Android)

Sensoren sagen euch, wann ihr gießen oder düngen müsst

Wenn ihr zwar wisst, welche Pflanze eigentlich welche Behandlung braucht, es aber einfach nicht auf die Reihe bekommt, sie auch entsprechend so zu behandeln, könnt ihr euch technische Hilfe besorgen. Sensoren zum Beispiel. Die sind allerdings teuer, fangen so bei 50 Euro an und können auch locker das Doppelte kosten. Die sind dann aber auch mit eurem Handy verbunden.

"Es gibt auch Geräte, die Niederschläge messen oder die Sonneneinstrahlung. Und die dann ganz konkret sagen: 'Es ist so weit, du musst wirklich mit der Gießkanne ran, sonst vertrocknet dein Kaut.'"
Sven Hansen vom Computer Magazin CT

Wenn auch die technologische Aufrüstung nicht hilft und eure Pflanzen krank werden oder von Insekten befallen sind, könnt ihr wieder Apps zurate ziehen.

  • Plantix: Gibt bei erkrankten Nutzpflanzen Tipps (Android)
  • Gartendoktor: Hilft auch bei Zierpflanzen (iOS)
  • Pflanzendoktor: Hilft auch bei Zierpflanzen (iOS | Android)
  • iSchädling: Unterstützt euch bei Insektenbefall (iOS)

Bei Plantix und iSchädling macht ihr ein Foto von der erkrankten Pflanze oder dem Schädling, das mit einer Bilddatenbank verglichen wird. Dann bekommt ihr Tipps, wie ihr das Pflanzenproblem lösen könnt, auf biologische Art oder ganz konventionell mit Zeugs aus dem Gartencenter.

"iSchädling ist keine App, sondern ein Forum: Du kontaktierst jemanden und der beantwortet dir dann die Frage. Eine App wäre interaktiv und die Nutzer würden lernen, etwas selbst zu bestimmen."
Ximo Mengual, Bonner Insektenforscher

Die meisten erwähnten Apps gibt es für iOS und Android und sind kostenlos. Von den meisten anderen gibt es mindestens eine kostenlose Testversion, die dann aber entweder nicht alles kann oder in der Werbung angezeigt wird.