Endlich ist der Frühling da - und damit auch der Pollenflug. Für manche Allergiker ist das die absolute Hölle. Ein paar Apps können zumindest dabei helfen, besser vorauszusehen, wann und wo welche Pollen unterwegs sind.

Grundsätzlich funktionieren die Pollen-Apps alle auf ähnliche Art und Weise: Am Wichtigsten ist, dass sie auf unseren aktuellen Standort zugreifen können. Denn der Pollenflug ist regional unterschiedlich. Haben die Apps einmal den Standort ermittelt, zeigen sie uns an, wie hoch die Pollenbelastung gerade ist. DRadio-Wissen-Autor Dominik Evers hat am 15.03.2017 unterschiedliche Apps in Köln getestet und festgestellt: Die Ergebnisse waren sich alle ähnlich. Die meisten Apps bieten auch noch Push-Nachrichten an, die bei besonders starkem Pollenflug warnen. Außerdem gibt es Fragebögen und Selbsttests.

Ein paar gute Pollen-Apps:

Hinter der "Pollen-App" steckt die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst - also kein Pharmakonzern oder irgendein anderer kommerzieller Anbieter. Hier gibt es eine Prognosekarte für einzelne Pollenarten. DRadio-Wissen-Autor Dominik Evers sagt: "Die App macht einen seriösen Eindruck."

Noch einfacher ist die App "Pollenflug-Index" vom Deutschen Wetterdienst. Da gibt es eine einfache Deutschlandkarte, auf der wir die Belastungen sehen. Die App funktioniert auch ohne Standortermittlung, praktisch für alle diejenigen, die Wert auf Datenschutz legen. Hier könnt ihr euch die Karte auch im Netz anschauen.

Hinter der App "Husteblume" steckt die Techniker Krankenkasse. Die App informiert darüber, wann und wo welche Pollen fliegen, außerdem gibt es ein Pollentagebuch und Infos zu den Allergieauslösern. Die App ist kostenlos - allerdings natürlich auch Werbung für die Krankenkasse.

Auch Pharmakonzerne wie Ratiopharm oder Livocab bieten solche Pollenapps an. Grundsätzlich sind deren Ergebnisse denen der oben genannten Apps sehr ähnlich, sagt Dominik Evers, allerdings beinhalten sie häufig Werbung für Produkte der Unternehmen.