Der Frühling kommt, es wird wärmer - da wandern die Winterklamotten gleich ein Stückchen weiter nach hinten im Schrank. Oder ihr packt sie gleich ganz weg. Ein paar Dinge solltet ihr dabei allerdings beachten.

Wer Platz hat, sollte sich überlegen, die Winterklamotten wegzupacken, bis sie wieder gebraucht werden. Damit die Klamotten im Karton oder in der Kiste in der Zeit nicht anfangen zu müffeln, heißt es als allererstes: waschen. Und zwar alles, was ihr wegpacken wollt. Denn sonst riecht es nicht nur unangenehm, wenn ihr im nächsten Herbst die Sachen wieder rauskramt. Im Zweifel gibt's auch große Löcher. Motten stehen nämlich auf den Duft von Schweiß und Fett und machen es sich dann so richtig gemütlich. 

Erst mal richtig sauber machen gilt im Übrigen auch für Schuhe, die ihr im Sommer erst mal nicht mehr tragen werdet. Die sind in der Regel immer noch häufig aus Leder. Und auch da können sich Flecken festsetzen. Schuhe putzt ihr am besten zuerst trocken - also ohne Wasser mit einem Baumwoll-Lappen oder einer Schmutzbürste, empfiehlt Schuhmacher Stefan Ölke. Weiter geht's dann mit Lederseife, ein bisschen Wasser und einem kleinen Schwamm, so der Profi. Zum Schluss mit einer guten Schuhcreme einfetten.

"Turnschuhe kann man auch in die Waschmaschine stecken. Aber besser ins Pflegeprogramm, damit sie nicht in Einzelteilen rauskommen."
Sebastian Sonntag, Deutschlanfunk Nova

Bloß keine Pappkartons im Keller

Wichtig: Bevor ihr eure Klamotten in Tüten oder Kisten packt, müssen die wirklich richtig trocken sein. Sonst besteht Schimmelgefahr. Sollen die Kisten dann in den Keller, wo es kalt und feucht ist, sollten sie auf jeden Fall gut schließen, am besten luftdicht. Bleibt die Kleidung in der Wohnung oder wandert auf den Speicher, dann reichen auch Faltboxen oder Stofftaschen mit Reißverschluss.

"Richtige Pros packen die Sachen in Vakuumtüten, aus denen man die Luft mit dem Staubsauger raussaugen kann. Da kommt dann garantiert nichts dran."
Sebastian Sonntag, Deutschlanfunk Nova

Noch ein Tipp: Wenn ihr Seidenpapier oder Leintücher zwischen die gefalteten Klamotten legt, verhindert das zusätzlich Druckstellen von Knöpfen. Außerdem wird die Kleidung so nochmal zusätzlich vor Staub geschützt. Und bei großer Mottenpanik hilft ein Lavendelsäckchen oder ein Stück Zedernholz.

Wenn es dann Ende des Jahres wieder kalt wird, könnt ihr die Sachen einfach auspacken und anziehen. Waschen müsst ihr sie dann nicht nochmal, zumindest, wenn alles gut gelaufen ist. Es könnte allerdings sein, dass ihr sie über Nacht mal auf einen Bügel hängen müsst - am besten auf den Balkon oder ins Badezimmer. In Verbindung mit Feuchtigkeit und Schwerkraft ziehen sich die Falten einfach wieder raus.

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