Bei "Sekiro: Shadows Die Twice" muss der Gamer die Kampftechnik seiner Gegner studieren. Irgendwann gewinnt er gegen sie. Nach mehreren Fehlversuchen.

Das Setting des Games "Sekiro: Shadows Die Twice" ist das mittelalterliche Japan. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Shinob, der auch Sekiro, Ninja, Spion, Assassine oder auch Wolf genannt wird. 

"In den letzten Jahren der Sengoku-Ära wurde Japan von ewigen Kriegen erschüttert. An diesem Tag wurde ein junger Wolf vom Schlachtfeld gerettet. Er trainierte ohne Unterlass und wurde zu einem Meister-Shinobi."
Zitat aus dem Trailer zu "Sekiro: Shadows Die Twice"

Der Gamer durchstreift buddhistische Tempel, Pagodenburgen oder alte Bambuswälder und muss Kuro retten, einen kleinen Jungen, der auch "Göttliches Erbe" genannt wird. Das gelingt aber nicht auf Anhieb. Aber als quasi unsterblicher Sekiro hat der Gamer so oft die Chance, Kuro zu retten, bis es dann auch tatsächlich gelingt.

"Ich weiß einfach haargenau, was ich beim nächsten Versuch besser machen will, und dieser stetige Drang zum nächsten, perfekten Run, das ist der Reiz."
Jana Reinhardt, Deutschlandfunk-Nova-Game-Expertin

Dabei muss der Sekiro über Dächer klettern, durch Büsche schleichen und überlegen, in welcher Reihenfolge er welche Gegner ausschaltet. Dieses Ausschalten bedeutet aber, die Technik des Gegners zu kennen und sich durch Wegrollen oder Zuschlagen dem Gegner zu stellen.

Spielerfehler mit Todesfolge

Jeder Fehler wird hart bestraft und der Spieler startet von vorne. Beim nächsten Versuch kann der Gamer aber die alten Fehler vermeiden, sich eine neue Strategie zurechtlegen und so dem Ziel näherkommen. Das kann aber lange dauern, meint Deutschlandfunk-Nova-Games-Expertin Jana Reinhardt.

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