Das Videospiel "The Quarry" ist wie ein Slasher-Film angelegt: Eine Gruppe Teenager muss eine Nacht voller Horror überleben.

Die beiden Freunde Laura und Max haben gerade die Schule beendet und wollen im Sommer, bevor die Uni losgeht, noch im Ferienlager "Hackett's Quarry" arbeiten. Sie gehören zum Betreuungsteam des Sommercamps, das in einem ehemaligen Steinbruch liegt. Aber auf ihrem Weg dorthin habe sie sich verfahren. Und dann beginnt der Horror: Sie haben einen Unfall, das Auto hat Totalschaden, und dann müssen sie sich durch den Wald schlagen.

Grafisch gut umgesetzte Szenen

Ab diesem Zeitpunkt steuern wir Laura durch ihre Abenteuer. Immer wieder bekommen wir lange Szenen gezeigt, die in realistisch wirkenden Grafiken umgesetzt sind, und erkunden mit Laura die Gegend, erzählt Deutschlandfunk-Nova-Gameexperte Thomas Ruscher. Dabei geht es immer wieder um Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen.

"Ich will nicht spoilern. Das Aufdecken von diesen Geheimnissen, was da eigentlich passiert, ist das Spannende an "The Quarry", das muss man selber erleben."
Thomas Ruscher, Deutschlandfunk-Nova-Gameexperte

Angekommen im Ferienlager "Hackett's Quarry" geht dann aber der Horror so richtig los. Es ist dunkel, keine Menschenseele weit und breit. Wie dieses erste Kapitel endet, wird nicht verraten.

Zehn Kapitel voller Grusel

Im zweiten Kapitel springen wir an das Ende des Sommercamps, die Kinder sind schon abgefahren, das Betreuungsteam ist gerade dabei, alles zusammenzupacken. Weil ein Betreuer aus dem Team sich aber in eine andere Betreuerin verknallt hat, sorgt er dafür, dass das Team nicht abfahren kann, sondern noch eine Nacht bleiben muss. In dieser Nacht planen die sieben Betreuer*innen, entgegen der Mahnung von Mister Hackett, eine Abschiedsparty am See.

Game "The Quarry"

Wir spielen alle sieben Betreuer*innen nacheinander, schlüpfen in die verschiedenen Charaktere, die recht klischeehaft sind. Die Figuren werden von echten Schauspieler*innen wie David Arquette, Ariel Winter oder Evan Evagora gespielt und gesprochen.

Ob am Ende alle sterben, hängt ganz von uns ab, erklärt Thomas. Entscheiden wir uns falsch, kann das für die Figuren tödlich enden.

"Dass die nette, schüchterne Abigail bei mir auf sehr unschöne Weise gestorben ist, das tut mir schon wirklich leid. Das möchte ich beim nächsten Mal doch sehr gerne besser machen!"
Thomas Ruscher, Deutschlandfunk-Nova-Gameexperte

Wer öfter mal spielt oder sogar von der "The Quarry"-Firma Supermassive Games die Vorgänger-Spiele kennt wie "Until Dawn" oder die Dark-Pictures-Reihe – die funktionieren alle gleich – dem dürfte das zu einfach sein. Für Neueinsteiger*innen ist "The Quarry" aber super, sagt Thomas. Das Spiel besteht aus zehn Kaptieln für die man ungefähr zehn Stunden braucht.