Echte Freundschaft drückt sich über die Telefonkontakte und nicht auf Facebook aus. Statistisch lässt sich sogar sagen, wann wir die meisten Freunde haben.

Im Verlauf unseres Leben bauen wir viele Freundschaften auf. Oft haben wir noch besonders dicke Freunde aus der Sandkastenzeit. Aber wie lässt sich messen, wie viele echte Freundschaften wir im Leben pflegen? Facebook taugt dazu nicht, viel zu oberflächlich sind die Beziehungen und nur die wenigsten sind tatsächliche Face-to-Face-Beziehungen.

Telefondaten sind da schon genauer. Denn die Zeit, einen Menschen anzurufen, um uns mit ihm auszutauschen und zu verabreden, investieren wir in der Regel nur bei echten Freunden. Wissenschaftler aus Finnland und Großbritannien haben die Anruflisten von 30 Millionen Telefonnutzern für das Jahr 2007 ausgewertet. Gezählt haben die Forscher, welche Personen einmal und welche mehrfach in den individuellen Listen auftauchen.

Keine Zeit für Freunde

Männer wie Frauen haben zwischen 20 und 30 Jahren die meisten Freunde - Männer im Schnitt rund 20 und Frauen 17 enge Kontakte. Die meisten Menschen treten danach in eine neue Lebensphase ein, binden sich fest an einen Partner und bekommen Kinder. Zwischen 30 und 40 Jahren nimmt die enge Kontaktpflege ab, dann schaffen wir es nur noch, mit 15 bis 16 Freunden ständig Kontakt zu halten. Bei Männern nimmt die Zahl noch weiter ab ab dem 40. Lebensjahr, während Frauen ihre Kontakte aufrechterhalten.

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