Alicia Keys, Lady Gaga, Janelle Monáe, Jennifer Lopez, Diana Ross, Dolly Parton und die ehemalige First Lady der USA, Michelle Obama – sie alle waren in diesem Jahr bei den Grammys präsent.

Die Grammys wurden in der Vergangenheit für zu wenig Vielfalt kritisiert: Zu wenig Frauen, zu wenig Rap, zu wenig Hiphop hieß es. Das sah 2019 definitiv anders aus. Da haben Frauen die Grammys dominiert. Und US-Korrespondent Marcus Schuler zeigt sich schwer beeindruckt von der Veranstaltung.

"Das war beeindruckend, das war schön, das hat Spaß gemacht – und vor allem: Alicia Keys hat ziemlich geil moderiert."
Marcus Schuler, Korrespondent

Auch der Preis für das beste Album ging an eine Frau: Die Country-Sängerin Kacy Musgrave. Die zweite große Gewinnerin des Abends war aber keine Musikerin, sondern eine Politikerin: Michelle Obama. Die kam zu einem Überraschungsauftritt nach Los Angeles. Und das Publikum bei den Grammys war komplett aus dem Häuschen.

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Aber es waren nicht nur mehr Frauen bei den Grammys präsent als in den Jahren davor. Auch die Kritik in Sachen Musikauswahl haben sich die Organisatoren der Grammy Awards zu Herzen genommen. Die Auszeichnung für den besten Song des Jahres ging an Donald Glover, besser bekannt als Childish Gambino, für "This Is America". Ein politischer Song über Rassismus und Schusswaffengewalt.

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Ausgezeichnet wurden auch Gabriella Wilson, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen H.E.R., für das beste R’n’B-Album des Jahres und der Rapper Drake für seinen Song "God's Plan". Die Auszeichnung für das beste Rap-Album ging an Cardi B.

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