Grenzen setzen ist je nach den eigenen Bedürfnissen wichtig und gesund für Geist und Körper. Oft ist es aber gar nicht so einfach.

Wenn wir zulassen, dass unsere Freunde uns ausnutzen, wenn unsere Familie unser Leben bestimmen will, wenn unsere Chefin uns zu viel Arbeit aufhalst, dann brauchen wir Grenzen.

Um sich der eigenen Grenzen bewusst zu sein, muss man vor allem wissen, was die eigenen Bedürfnisse sind, auf allen Ebenen: körperlich, emotional, im Denken.
Trotzdem ist es für viele von uns wahnsinnig schwer, genau diese Grenzen zu setzen.

"Ich gehe mal davon aus, dass dahinter bestimmte Glaubenssätze stecken. Und da ist es erst mal wichtig zu reflektieren: Was hab ich denn eigentlich für Glaubenssätze? Denke ich vielleicht, ich bin nicht gut genug?"
Main Huong Nguyen

Wenn wir unsere Grenzen kennen wollen, müssen wir uns kennen lernen. Wenn wir unsere Bedürfnisse nicht kennen, können wir auch keine gesunden Grenzen setzen.

Grenzen setzen, heißt nicht, egoistisch zu werden und jede Anfrage nach Hilfe und Unterstützung abzulehnen. Grenzen können achtsam in kleinen Schritten gesetzt werden.

"Wenn ich denke, dass ich nichts wert bin und deswegen alles mache, was Menschen um mich herum wollen, um geliebt zu werden – wie könnten kleine Schritte der Grenzziehung dann aussehen?"
Diane Hielscher

Antworten auf Fragen rund um das Thema persönliche Grenzen, gibt es diese Woche in Achtsam.

Ihr habt Anregungen, Ideen, Themenwünsche? Dann schreibt uns gern unter achtsam@deutschlandfunknova.de