Von Oma lernen, heißt stricken lernen. Und nicht nur Oma weiß, wie ein Patentmuster richtig funktioniert - die beste Schule ist: das Internet. Zahllose Youtube-Videos geben Anleitungen, auf Portalen und in Strickwikis wird Spezialwissen ausgetauscht, bei Pinterest oder Etsy das neueste Werkstück präsentiert.

Für die Strick-Ausgabe von "Eine Stunde Netz-Basteln" fährt Reporter Moritz Metz nach Fürstenberg in Brandenburg um bei Anke Domscheit-Berg das Stricken zu erlernen. Die Netzaktivisten und Piratenpolitikerin hat in den 80er-Jahren mal Textilkunst studiert und betreibt unter ihrem Alias "Anna Maria Nitthack" Guerilla-Knitting - sie umstrickt und verschönert Objekte im öffentlichen Raum, Laternenmasten, Bäume oder Statuen. So lautet auch das gemeinsame Netzbastelprojekt der Sendung: eine Bank am Bahnhof von Fürstenberg/ Havel verschönern! Moritz trägt mit einem quadratischen, briefmarkengroßen Erstlingswerk bei - natürlich in schickem DRadioWissen-Grün.

Mit frisch erlernten Strick-Skills gehts zu Fabienne Serriere und ihrem Electronics und Textile-Institute in Berlin-Wedding. Mit anderen Hacker-Kollegen hat Fabienne ihre 80er-Jahre Strickmaschine gehackt - und kann sie beliebige Muster, sogar QR-Codes und Algorithmen in Strickware verwandeln. Im Elektronik- und Textilinstitut Berlin findet auch bald das Minifestival "Knit/Hack/Craft" statt - Ende März trifft sich dort die internationale Textilhackerszene. Was dort geschehen wird, erzählt Organisatorin Victoria Pawlik.

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