Das Leben in der Filterblase macht uns zu Versuchstieren. Wir werden durchs Netz konditioniert. In unserer Ära toben Informationskriege. Und wir müssen das unter Kontrolle bringen. 

Aber wie können wir die Attacken im Netz kontrollieren? Diese Frage stellen sich Politiker und Forscher auf der Tagung "Deutschlands Cybersicherheit", die am 3. April 2017 an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik stattfand. Dirk Helbing vom Bereich Computational Social Science an der ETH Zürich hat dort seine Analysen vorgestellt:

"Aus meiner Sicht ist die Schicksalsfrage des 21.Jahrhunderts: Wie können wir mit digitalen Technologien verantwortungsvoll umgehen?"

2015 wurde das Netzwerk des Bundestags gehackt, gezielte Desinformationen sollen die Wahlen in den USA beeinflusst haben - Cyberattacken sind ein wichtiges Thema - zumal im Jahr der Bundestagswahl. Das Auswärtige Amt unterhält einen Koordinierungsstab für Cyber-Außenpolitik. Und auf der Medientagung sprach der stellvertretende Leiter dieses Stabes, Dirk Roland Haupt.

"Insgesamt haben wir es also mit der Frage eines neu auszutarierenden Verhältnisses zwischen Regeln, Vertrauensbildung und Entwicklung von Fähigkeiten der Cybersicherheit zu tun."
Dirk Roland Haupt, Auswärtiges Amt

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