Falls ihr mehr als Ravioli kochen könnt und auch wollt, dann eröffnet doch einfach mal ein Restaurant für einen Tag. Der International Restaurant Day macht es möglich und sorgt für Gäste. Patrick Neumann ist Botschafter des Aktionstages in Deutschland und Sabine Sikorski kocht in München mit ihren Restaurant-Freunden.

Der International Restaurant Day kommt aus dem hohen Norden. Finnen hatten die Idee dazu. Alle drei Monate findet nun der Aktionstag seit 2011 weltweit statt. Jeder kann sich anmelden und für einen Tag ein Restaurant eröffnen - in der Garage, im Hof, in der eigenen Küche. Gekocht werden darf alles zwischen Ravioli und Spitzenküche, sagt Patrick Neumann. Er ist Deutschland-Sprecher des International Restaurant Days.

Die Finnen haben es erfunden

Der nächste Aktionstag ist am Sonntag (15. Februar 2015). In Berlin gibt es fünf Restaurants, in Hamburg zwei, im Ruhrgebiet drei und so weiter. Auch in vielen Kleinstädten wird Essen angeboten. Auf einer Karte findet man die Restaurants in der Nähe und auch Infos zum Essen, zu den Öffnungszeiten oder auch wie viele Gäste in das temporäre Restaurant hinein passen.

Flammkuchen in allen Variationen

In München wird auch gekocht. Dort steht morgen beim Aktionstag Sabine Sirkorski am Herd - gemeinsam mit vier Freunden. Sabine und ihre Mitkocher sind neben ihren Jobs auch Foodblogger. Sie sind schon zum dritten Mal beim International Restaurant Day dabei. Diesmal gibt es bei ihnen Flammkuchen - auch mit Erdnussbutter und Banane.

Eine Frau steht hinter einem Küchenbord. Auf diesem steht ein Schild mit dem Schriftzug: this kitchen never closes, as long as you're the cook.
© DirtyXbreaK
Hier trifft das Schild wirklich mal zu. Beim International Restaurant Day braucht es freiwillige Köche.

Sie kochen für 40 bis 60 Leute. Es kommen also nicht nur Freunde, sondern auch Fremde. Und das ist Sabine auch wichtig. Denn beim International Restaurant Day geht es auch um Geselligkeit. Leute treffen und über das Essen quatschen, wie es in einem normalen Restaurant eben nicht üblich ist. Und noch etwas ist anders als in einem "richtigen" Restaurant: Bei Sabine bestimmen die Gäste den Preis - je nach Geldbeutel.