Gerade zieht eine neue Challenge durchs Netz: die Invisible Box Challenge. Es geht darum, über eine unsichtbare Box zu steigen. Sieht einfach aus, ist es aber nicht. Und das ist einer der Gründe, warum Tausende es ausprobieren und die Challenge viral geht.

Die Invisible Box Challenge klingt ziemlich banal: Mit Schwung über eine unsichtbare Kiste steigen, so what? Erfunden hat's die US-Highschool-Schülerin Ariel Olivar. Auf ihrem Video sieht man sie in Cheerleader-Outfit auf dem Sportplatz, wie sie die Invisible Box Challenge vormacht. Das sieht bei ihr ziemlich geschmeidig aus. 

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Dass es nicht so easy ist, wie es klingt, merkt ihr, wenn ihr es selbst versucht. Ariel hat ihr Video auf Twitter gepostet mit den Worten "Challenge Accepted". Und das wurde mittlerweile schon mehr als 150.000 Mal geteilt. Und allein in den über 200.000 Kommentaren findet ihr hunderte Nachahmer-Videos.  

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Aber warum ist jetzt ausgerechnet diese Invisible Box so erfolgreich? Eine gute Challenge spricht den Ehrgeiz der Leute an, erklärt der Social Media Berater Felix Beilharz. Und jeder, der mitmacht, will auch ein bisschen was vom Ruhm so einer Aktion abgreifen.

"Der virale Effekt entsteht dadurch, dass jeder versucht, der Challenge den eigenen Stempel aufzudrücken."
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Spontan ist authentisch

Richtig voraussagen kann man nicht, wann der Nachahmer-Effekt entsteht. Das macht es auch so schwierig, so eine Challenge bewusst zu planen. Bei Videos, die viral gehen, wird meist direkt eine Emotion angesprochen: Trauer, Freude oder irgendwas, das einen rührt. Das ist der Unterschied zur Challenge. Die muss spontan rüberkommen und ist deshalb nicht so planbar. Trotzdem hat Social Media Berater Felix Beilharz ein paar Tipps:

  • Die Hürde muss gering sein. Sucht euch was aus, was jeder machen kann - ohne besondere Skills oder Hilfsmittel.
  • Der richtige Zeitpunkt ist wichtig: Die Ice Bucket Challenge konnte zum Beispiel nur im Sommer funktionieren.
  • Seeding: Ihr müsst die Challenge an die richtigen Leute streuen, an Influencer und bekannte Leute. 
„Wenn es die richtigen Leute teilen, dann: Bäm! Geht's rund und viral.“

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