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Irmgard Bensusan träumt seit ihrer Kindheit davon als Leichtathletin bei den Olympischen Spielen zu starten und zwar für die Springbocks, die südafrikanische Leichtathletikmannschaft. Jahrelang trainiert sie dafür. Bis sie 2009 bei den südafrikanischen Meisterschaften stürzt.

Irmgard ist zu dieser Zeit gerade 18 Jahre alt und ist auf der Strecke 100-Meter-Hürden eine der Favoritinnen. Nach dem Sturz ist der Wettkampf für sie erst mal gelaufen.

"Ein Knochen, steckt so direkt raus. Nicht durch die Haut, aber der steckt raus. Und man merkt, da stimmt was nicht."
Irmgard über den Sturz

Irmgard kommt ins Krankenhaus, dort stellen die Ärzt*innen fest, dass das Kreuzband im Knie gerissen und Knochen gebrochen sind. Außerdem sind ihre Nervenbahnen im Unterschenkel angerissen, darum spürt sie im Fuß nichts mehr. Die Ärzt*innen machen ihr Mut und sagen, dass sich die Nervenbahnen schnell erholen werden und sie bald wieder trainieren kann.

Könnte Irmgard als Parasportlerin durchstarten?

Doch die Probleme bleiben auch nach anderthalb Jahren. Irmgard Bensusan kann ihren Fuß nicht aus eigener Kraft nach oben ziehen - sie hat einen sogenannten Drop Foot. Mithilfe einer speziellen Schiene kann sie zwar gehen und joggen, aber Olympia - das kann sie sich abschminken.

Bis sie einen Trainer trifft, der Parasportler*innen coacht.

"Ich bin nicht behindert genug dafür. Dann hat er gesagt: 'Was wovon redest du? Du hast keine Ahnung. Du redest Quatsch. Du bist behindert genug.'"
Irmgard über die Begegnung mit dem Parasport-Trainer

Ob Irmgard es doch noch zu den Olympischen Spielen schafft, hört ihr hier oder im Podcast.

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Habt ihr auch eine Geschichte erlebt, die in die Einhundert passt? Dann erzählt uns davon. Storys für die Einhundert sollten eine spannende Protagonistin oder einen spannenden Protagonisten, Wendepunkte oder ein unvorhergesehenes Ende haben. Wir freuen uns über eure Mails an einhundert@deutschlandfunknova.de