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Wie es sich anfühlt, wenn einen der Urlaub überhaupt nicht entspannt, weiß Jan. Er wollte an Tag zwei seines Fahrradtrips fast abbrechen. In der Ab21 nimmt er uns noch einmal mit auf seine Chaostour von Hamburg nach Kopenhagen.

Es sollte eine entspannte Etappentour mit dem Fahrrad von Hamburg nach Kopenhagen werden. Doch für Jan war sein Urlaub nur bedingt erholsam.

Es fing schon am Abreisetag an: Das Fahrrad von Jans Kumpel war gestohlen worden. Er konnte sich dann ein anderes leihen. Doch die Radtour begann mit schlechtem Wetter und viel Verkehr.

Jan und sein Kumpel waren schon am zweiten Tag kurz davor, den Trip abzubrechen. Nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte und sie sich die Landstraße mit hupenden und genervten Autofahrern teilen mussten, war die Stimmung im Keller.

"Ich konnte nicht mehr, ich war mit den Kräften am Ende. Da hab ich dann gegoogelt, wie ich von dort am schnellsten nach Hause kommen könnte."
Jan über den Tiefpunkt der Reise

Erst hinter der Grenze zu Dänemark ging es mit der Stimmung wieder bergauf - Etappenziel für Etappenziel.

Ein Urlaub, der nicht hält was er verspricht - das kennen viele: Jeder fünfte Deutsche fühlt sich nach den Ferien nicht erholt, sagt der DAK-Gesundheit Urlaubsreport 2021. Die Gründe dafür sind neben schlechtem Wetter auch gescheiterte Reisepläne oder zu wenig Abstand zum Alltag.

Jan als Drag auf dem Rad
© privat / Jan
Jan als Drag in Kopenhagen

Für Kopenhagen gab es besondere Pläne: Die beiden Reisenden wollten die Stadt als Dragqueens unsicher machen. Nachdem sie sich zweieinhalb Stunden geschminkt und aufgestylt hatten, mussten sie feststellen, dass der angepeilte Club wegen der Pandemie geschlossen war. Die Alternative war leider kein guter Ersatz - in der Gay Bar waren nur noch zwei kleine Stühle neben der Toilette frei.

"Uns haben die Leute dann teilweise gefragt, ob das hier die Toilette sei, man hat sich schon wie eine Toilettenfrau gefühlt. Es war einfach wie im falschen Film."
Jan über den Abend in einer Gay Bar

Jans Fazit: Im Nachhinein fand er den Urlaub doch schön, weil er wusste, was er alles erreicht hat. Starten würde er beim nächsten Mal allerdings trotzdem lieber direkt in Dänemark. Da seien die Fahrradwege einfach besser - und die Clubs bis dahin sicherlich wieder offen.

Die Reise hat Jan auch auf seinem Instagram-Account festgehalten.

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