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Jedes Jahr am 24. Dezember feiern wir die Geburt Jesu. Wer aber ist diese historische Figur Jesus von Nazareth? Und warum ist seine Geburt gleichbedeutend mit der Geburtsstunde des Christentums?

Irgendwann zwischen dem Tod des Königs Herodes (4 vor Christus) und der vom römischen Kaiser Augustus angeordneten Volkszählung, die der Statthalter Quirinius (7 nach Christus) durchführen ließ, wird Jesus in Nazareth geboren. Über die ersten Jahre seines Lebens ist wenig bekannt, seine weitere Lebensgeschichte stützt sich auf die Erzählungen der Evangelien des Neuen Testaments. Die Autoren der Evangelien zeichnen das Bild des Gottessohnes, der der ersehnte Messias und Begründer der Weltreligion des Christentums ist.

Wanderprediger, Messias und Aufwiegler

Als junger Mann macht sich Jesus von Nazareth einen Namen als Wanderprediger, der durch die römischen Provinzen Judäa, Samaria und Galiläa zieht. Seine Zuhörer sind offenbar fasziniert von ihm, die Zahl seiner Anhänger wächst und in gleichem Maße wird er zum Ärgernis für die jüdischen Gemeinden in Jerusalem und die römischen Besatzer. In der jüdischen Religion ist Jesus ein Rabbiner, aber kein Messias und für die Römer ist er ein Aufwiegler, weil er deren heidnischen Kultglauben ablehnt.

Außerdem hört ihr in Eine Stunde History:

  • Der Journalist Markus Spieker hat eine Biographie über Jesus von Nazareth geschrieben und fasst zusammen, was wir über den Begründer des Christentums wissen.
  • Margot Käßmann war Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und erklärt die Bedeutung von Jesus von Nazareth für unser Leben heute.
  • Bernd Hoëcker ist TV-Komiker und erläutert, welchen Stellenwert Jesus von Nazareth in seinem Leben einnimmt.
  • Deutschlandfunk Nova-Geschichtsexperte Matthias von Hellfeld berichtet über die politische und gesellschaftliche Situation, in die Jesus in der römischen Provinz Judäa geboren wurde.
  • Außerdem schildert Deutschlandfunk-Nova-Reporter Martin Krinner die Bedeutung des Grabtuchs von Jesus, das im Sommer 2018 zum bisher letzten Mal öffentlich ausgestellt wurde.