Der 13-Jährige Nachbarssohn von Jim Kavanaugh soll für die Schule debattieren üben - auf Englisch. Und das Thema ist auch nicht ohne: Wahlpflicht für alle - ja oder nein? Ein Thema, das auch Jim beschäftigt.

Jims 13-jähriger Nachbar kam letztens zu ihm, damit er ihm bei den Hausaufgaben hilft: Er soll für die Schule debattieren üben - und zwar auf Englisch. Das Thema lautet: Sollte Wählengehen verpflichtend sein? Ziemlich anspruchsvolle Frage für einen 13-Jährigen, findet Jim.

"Wählen zu gehen ist die Basis jeder Demokratie: Ich kann entscheiden, welcher der politischen Idioten mich und meine Ansichten vertreten soll."
Jim Kavanaugh, ein New Yorker, der ihn Berlin lebt
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Jim findet es gut, dass er selbst entscheiden kann, ob er wählen geht oder nicht. Beispielsweise, wenn er alle Politiker idiotisch findet - wie bei der letzten US-Wahl. Jims Bruder hat nicht gewählt, weil ihm Politik vollkommen egal ist. Das findet Jim faul und unverantwortlich von seinem Bruder.

Aber trotzdem findet Jim es auch gut, dass niemand dazu gezwungen wird, für eine Partei abzustimmen. Denn wenn das passiert, sagt Jim, dann bedeutet das das Ende jeder Demokratie. Und wer das anders sieht, der darf gerne mit ihm debattieren und versuchen ihn zu überzeugen.

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