Wir beenden das alte und beginnen das neue Jahr. Wir schauen zurück auf Filme und Serien, die uns 2018 begeistert oder enttäuscht haben, und mutmaßen, was sich 2019 lohnen könnte.

Tom Westerholt und Anna Wollner schauen aufs Filmjahr 2018 zurück. "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri", "The Shape Of Water", "I, Tonya", "Lady Bird", "Blakkklansman" und natürlich "Call Me By Your Name" um nur ein paar zu nennen: Es gab 2018 durchaus einige Filme, die mit Superhelden und Blockbuster nichts zu tun hatten, die uns aber trotzdem maximal begeistert haben. 

Auf der anderen Seite gab es einige hervorragende Kracher. "Jurassic World" hat die Serie souverän fortgesetzt, für Tom Westerholt war der sechste Teil von "Mission Impossible" der beste, und natürlich waren da noch "Avengers - Infinity War" und "Black Panther". Kurz: Es war ein gutes Kinojahr, ausgewogen von Arthouse bis CGI. 

Es war leider nicht alles geil

In Sachen Serie gab es wenig absolute Highlights, "Bodyguard" wäre eins, zwei deutsche zwei weitere: "Bad Banks" und "Beat". Allerdings gab es auch starbesetzte Enttäuschungen, zum Beispiel "Maniac" mit Emma Stone und Jonah Hill oder das maximal gefloppte "Die Connors", der kläglich gescheiterte Versuch das "Roseanne"-Pick-Up ohne die gefeuerte Hauptdarstellerin Roseanne Barr fortzusetzen.

Das bringt 2019

Der Blick auf 2019 macht durchaus Lust: Wir freuen uns auf Georgios Lathimos' neuen, skurrilen Königshaus-Film "The Favorite", auf das Drogen-Drama "Ben is back" mit Julia Roberts und Lucas Hedges oder auf "The Green Book" mit Viggo Mortensen und Mahershala Ali. Und wir warten gespannt auf das Ende einer Ära, wenn im April mit "Endgame" eine echte Ära zuende geht, die der "Avengers".