Der neueste heiße Scheiß für Kaffeetrinker ist kalt und heißt Cold Brew - also kalter Kaffee. Selbstverständlich ist damit nicht kaltgewordener Kaffee gemeint sondern kaltgemachter Kaffee. Häh?

Der Unterschied zum kaltgewordenen Kaffee: Cold Brew steht nicht stundenlang rum, um abzukühlen. Stattdessen wird kalt zubereitet. Dafür muss der Kaffee lange ziehen. Das besondere daran: der Geschmack. Cold Brew schmeckt ganz weich, erklärt die Kaffeekennerin Maren Ernst.

"Je nach Kaffee, den man verwendet, kann Cold Brew Noten von Heidelbeere, von Schokolade oder von Zitrone haben. Das ist supererfrischend."
Maren Ernst, Kaffeehausbesitzerin

Ein richtiger Energizer

Außerdem hat Cold Brew noch einen anderen Vorteil: Er hat richtig Wumms. Denn der kalte Kaffee zieht richtig lange im kalten Wasser und hat darum bis zu dreimal mehr Koffein als ein Espresso.

Noch ein Vorteil am kalten Kaffee: Er hat weniger Bitterstoffe und Säuren. Die sind nämlich reichlich in Kaffeebohnen enthalten. Grundsätzlich gilt: Je heißer das Wasser, um so mehr dieser Säuren und Bitterstoffe werden aus dem Kaffeepulver extrahiert.

Rezept für Cold Brew

Zutaten:

  • ein sehr hochwertiger Filterkaffee (ganze Bohnen)

Das Vorgehen:

  • Kaffeebohnen sehr grob mahlen und in ein Sieb geben
  • Dann in eine Kanne geben, und mit kaltem Wasser mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen