Immer im Sommer sind Gewitter besonders lang und heftig - und Blitze dadurch hell und Donner laut.

Im Sommer gibt es besonders viele Gewitter - dadurch naturgemäß auch besonders viele Donner, die teilweise besonders laut sind.

Das Kuriose am Donner: Es ist immer nur ein kurzer Knall, doch wir hören ihn manchmal als sekundenlanges Grollen.

"Das Donnergrollen ist nur ein Donnerschlag, der weiter entfernt passiert. Durch Echo und Reflektionen in der Atmosphäre hört man den mehrfach."
Gerhard Lux, Deutscher Wetterdienst
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Schockwellen sind als Donner zu hören

Ein Blitz kann die Luft auf 30.000 Grad erhitzen. Die heiße Luft dehnt sich explosionsartig aus – und erzeugt Schockwellen, die sich dann in alle Richtungen ausbreiten. Das Geräusch, das dabei erzeugt wird, ist der Donner. Je heftiger der Blitz ist, desto lauter ist auch der Donner am Anfang.

Nicht hörbar, wenn zu weit weg

Blitz und Donner hören wir noch in 15 bis 20 Kilometer Entfernung. Ist nichts zu hören, dann heißt das nicht automatisch, dass es keinen Donner gab. Es kann auch bedeuten, dass das Gewitter weiter als 20 Kilometer entfernt ist.

Und es gilt das gleiche wie bei einem Open-Air-Konzert: Weit hinten hört man in erster Linie die Bässe - auf's Gewitter übertragen also die tiefen Tonfrequenzen.

Der Sommer bietet die besten Voraussetzungen für Gewitter:

  • verschieden warme Luftmassen treffen aufeinander
  • die Luft ist insgesamt wärmer und kann deshalb mehr Wasser halten

Das führt dazu, dass die Gewitter in dieser Jahreszeit länger und heftiger sind. 

Auf der Erde ist es warm, weiter oben in der Atmosphäre wird es immer kälter. Die Niederschlagspartikel bewegen sich in den Wolken schnell hoch und runter - dadurch entsteht Ladung, die sich dann in Blitzen entlädt.

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