Angefangen hat alles am Küchentisch. Da entstand der erste Limo-Mix. Kurz danach gründete Jakob Berndt gemeinsam mit Freunden Lemonaid. Die Firma verkauft mittlerweile jährlich Millionen von Limonaden - und zwar Weltverbesserungslimos. Denn bei Lemonaid achtet man auf faire und biologische Standards.

2008 ging es los. Da haben Jakob Berndt und seine Freunde Paul Bethke und Felix Langguth mit dem Limomixen angefangen - am eigenen Küchentisch. Und es hat geschmeckt.

Millionen Weltverbesserungslimonaden

Die drei Freunde gründeten das Unternehmen Lemonaid und später Charitea. Mittlerweile verkaufen sie jährlich Millionen von Limonaden. Neben dem Klassiker Limette gibt es mittlerweile auch Blutorange und Maracuja im Sortiment.

Aber die drei wollten nicht irgendeine Limo, es sollte eine Weltverbesserungslimo werden, sagt Jakob (33). Lemonaid wird fair und bio hergestellt. Es wird gezielt die kleinbäuerliche Landwirtschaft in den Ländern unterstützt, aus denen die Rohwaren kommen: Rohrzucker, Früchte und so weiter.

"Wir bemühen uns, einen sehr engen Draht zu den Bauern zu haben."

Jakob und seine Kollegen fahren regelmäßig in die Regionen, aus den sie beliefert werden und halten Kontakt zu den Bauern. "Wir wollen wissen, wie es den Menschen vor Ort geht. Unter welchen Bedingen sie arbeiten und leben", sagt Jakob.

5 Cent pro Flasche fließen zurück

Außerdem gehen fünf Cent jeder verkauften Limonade in entwicklungspolitische Projekte. "Das ist ein verlässliches Versprechen, was wir da geben", sagt Jakob. In einem ganz aktuellen Projekt geht es zum Beispiel um die Förderung der Ausbildung junger Frauen in Mexiko. Sie wollen Sozialunternehmerinnen werden.

Und wenn nun eine große Firma Lemonaid kaufen wollte - für sehr viel Geld? Verkaufen kommt nicht in Frage, sagt Jakob. "Das Projekt ist unsere Herzensangelegenheit."