Carlo Palazzari zeichnete einen Comicfilm für die ESA. Philae setzt darin auch mal einen Bauarbeiterhelm auf. So bringt die ESA das Thema auch Menschen nahe, die mit Raumfahrt eigentlich nichts am Hut haben.

Dass die Raumsonde Philae auf dem Kometen gelandet ist, freut alle an der Mission Beteiligten. Genauso wie Carlo Palazzari. Er hat nicht eine Berechnung durchgeführt, nicht eine Schraube in die Raumsonden gedreht - aber doch hatte er eine wichtige Aufgabe. Carlo hat nämlich für seine Agentur die Trickfilme gezeichnet, die die ESA über Rosetta und Philae in Auftrag gegeben hat.

Mehrere hundert Tausend Menschen haben sie sich angeschaut - und es waren garantiert welche dabei, die ohne diese verständliche Erzählung nicht verstanden hätten, was da eigentlich gerade los ist in ein paar hundert Millionen Kilometern Entfernung.

Mehr Emotionen

Die Alternative zum gezeichneten Märchen wäre die klassische 3D-Animation gewesen. Carlo sagt: Die ist zwar gut für solche, die sich sowieso für das Thema interessieren. Doch für andere wirke sie kühl, wenig emotional. Seine Märchen begeistern auch Menschen, die sich für das Weltall eigentlich nicht faszinieren.

Carlo freut sich über die Resonanz, die seine Filme erhalten. Und darüber, dass Philae gelandet ist. Denn jetzt kann er vielleicht noch einen Film zeichnen.