Mara studiert in Halle (Saale), ist trans und non-binär und vertritt die Generation "U30" beim Reformprozess der katholischen Kirche, dem sogenannten Synodalen Weg. Dort diskutieren Laiinnen und Laien mit Bischöfen unter anderem über Sexualmoral, Machtverteilung, das Zwangszölibat und die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle innerhalb der Kirche.

Mara studiert Englisch und katholische Theologie. In 'Eine Stunde Liebe' erzählt Mara, wie er*sie die Diskussionen mit den Bischöfen erlebt, welche kleinen Fortschritte es gibt und warum ein Kirchenaustritt für Mara immer noch in Frage kommt.

"Grundsätzlich ist die katholische Kirche queer- und frauenfeindlich."
Mara, Teilnehmer*in beim Synodalen Weg

Ein Kampf gegen viele Widerstände

Mara ist die einzige non-binäre Person beim Synodalen Weg. Insgesamt machen dort 159 Männer, 70 Frauen und eine "diverse" Person (Mara) mit. Mara wünscht sich eine Kirche, die Strukturen ändert, für alle da ist und heilend wirkt. Im Podcast erzählt er*sie, wie der Glaube Mara hilft, diesen Kampf gegen viele Widerstände zu führen.

"Dort als als trans/non-binäre Person sichtbar zu sein, ist die Antithese, die die katholische Kirche braucht, um sich weiterzuentwickeln."
Mara, Teilnehmer*in beim Synodalen Weg

Liebestagebuch

Emma (Name geändert) hat eigentlich gute Erfahrungen mit Dates per App gemacht. Momentan ärgert sie sich aber, dass Leute oft nicht oder nur einsilbig zurückschreiben.