"Tiger Girl" war eines der Filmhighlights im vergangenen Jahr. Und wer den Film gesehen hat, erinnert sich bestimmt noch an Maria Dragus - eine der beiden jungen Hauptdarstellerinnen. Jetzt startet sie mit ihrem neuen Kinofilm "LICHT" und ist zu Gast in Eine Stunde Film. Außerdem schauen wir in die Neustarts "The Disaster Artist" und "Der seidene Faden" und berichten über den "Max Ophüls Preis 2018". 

Als "Tiger Girl" 2017 auf der Berlinale Premiere hatte, war das Lob für Jakob Lass' neuen Film überschwänglich: zu Recht. Zwei junge Hauptdarstellerinnen im Clinch miteinander, die sämtliche Dialoge beim Dreh improvisieren mussten. Lass hatte, wie schon bei "Love Steaks", wieder ohne Dialog-Drehbuch gearbeitet. Maria Dragus war eine der beiden Hauptdarstellerinnen. Ab Donnerstag ist sie mit "LICHT" neu im Kino und spielt darin das blinde, 18-jährige Klavierwunderkind Marie-Theresia Paradis im Jahr 1777. So gut, dass wir sie dazu unbedingt in die Sendung einladen mussten.

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Für seine Hauptrolle als verschrobener Selfmade-Schauspieler Tommy Wiseau hat James Franco gerade erst den Golden Globe gewonnen. Dabei hat er in "The Disaster Artist" gar nicht mal "nur" gespielt, sondern auch großartig Regie geführt. An seiner Seite seines jüngeren Bruders Dave, die in dieser irrwitzigen Komödie extrem grotesk die Entstehung des wohl schlechtesten Films aller Zeiten erzählen: "The Room" (2003).

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Es soll angeblich der letzte Film sein, den der dreifache Oscar-Gewinner Daniel Day Lewis gedreht haben will: "Der seidene Faden", auch ab Donnerstag im Kino. Ein Paul-Thomas-Anderson Film über einen Londoner 50er-Jahre-Luxus-Modedesigner (Lewis) und dessen Besessenheit vom angeblichen "in der Liebe verflucht" sein. Kostümopulenz trifft auf viel Drama, vielschichtige Figuren und auch etwas Schmalz. Vor allem aber trifft Schauspielkunst auf ein wortakrobatisches Drehbuch und ausgezeichnete Regie. 

Außerdem schalten wir noch einmal nach Saarbrücken und schauen mit Kerstin Gallmeyer auf die Highlights des diesjährigen Max Ophüls Preises.