Talent ist gut, aber ohne Fließ geht nichts. Allerdings darf man es mit dem Fleißigsein auch nicht übertreiben, sagt Maxim. Der Musiker im Interview mit Deutschlandfunk-Nova-Moderator Sebastian Sonntag.

Für seine Single "Meine Soldaten" hat Maxim die Goldene Schallplatte bekommen. Seine Songs danach waren weniger erfolgreich – obwohl er nach eigener Aussage noch mehr Arbeit investiert hat. Maxim ist inzwischen überzeugt: Der Erfolg lässt sich nicht planen. Er sagt: "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem, was man macht, und dem Erfolg, der sich dann einstellt oder auch nicht."

"Es gibt ein Level an Unzufriedenheit, das ich überschreiten muss, dann kann ich loslassen."
Maxim, Musiker

Maxim macht seit 20 Jahren Musik. Mit der Zeit ist es nicht einfacher geworden, sagt er. Das liege aber auch an seinem hohen Selbstanspruch – weil er sich immer weiterentwickeln und die Grenzen verschieben wolle. Allerdings sei er in gewisser Weise schneller geworden: "Irgendwo setzt dann das Handwerk ein", sagt Maxim. "Und nach 20 Jahren Musik weiß ich, dass manche Reime einfach nicht gehen. 'Haus auf Maus' – das reimst du nicht."

"Es gibt auch tolle reiche Menschen. Aber ich habe ein bisschen das Gefühl, dass mehr Geld auch mehr Arschloch macht."
Maxim, Musiker

Und: Er sei weniger fleißig als früher. "Auf Fleiß habe ich nicht mehr so Bock", sagt er. Das heißt nicht, dass er nicht viel Arbeit in seine Songs steckt. Aber er weiß eben, dass man nur ein paar Stunden am Stück kreativ sein kann. "Dann kann man auch einfach aufhören."

Im Gespräch mit Deutschlandfunk-Nova-Moderator Sebastian Sonntag erzählt Maxim, warum sein Output besser geworden ist, warum er Erfolg und Geld kritisch betrachtet und warum ihn die letzte "Vom Pferd"-Geschichte so krass aufregt.