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Zeitungen und Newsportale wollen junge Zielgruppen an sich binden. Doch Angebote wie Bento, Buzzfeed oder Ze.tt schrumpfen oder werden eingestellt. Eine Analyse.

Verlage und Sender sind seit Jahren auf der Suche nach einem jungen Publikum. Doch viele Angebote, die speziell für Millennials gestartet wurden, stehen unter Druck: Buzzfeed Deutschland steht zum Verkauf, der Spiegel schließt Bento und auch Zeit Online integriert sein Angebot Ze.tt als Ressort. Die Euphorie klassischer Medien ist verflogen. Der ökonomische Druck wird während der Corona-Pandemie stärker und zwingt Medien zum Strategiewechsel: Ist die Suche gescheitert?

Millennial-Blase geplatzt?

Marieke Reimann, Chefredakteurin von Ze.tt, sieht jedoch kein "Platzen der Millennial-Blase", wie es in der Medienbranche jetzt diskutiert wird. Sie glaubt, dass man mit der richtigen Strategie auch junge Leser und Leserinnen erreichen kann.

"Millennials sind keine homogene Zielgruppe. Eine klassische Zeitung erreicht ja auch nicht alle Menschen in ihrer Alterszielgruppe. Angebote für junge Nutzer und Nutzerinnen brauchen auch eine gute Strategie."
Marieke Reimann, Chefredakteurin von Ze.tt

Im Gespräch diskutiert sie über ihre Erfahrungen bei Ze.tt, die Herausforderungen für junge Medienangebote, neue Rekrutierungsstrategien im Journalismus und interne Talentförderung.

Journalistenschulen in der Coronakrise

Reporter David Freches hat sich außerdem unter Journalistenschulen
umgehört und berichtet Daniel Fiene und Herr Pähler, wie sich die
Ausbildung unter der Corona-Pandemie verändert hat.

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