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Viele von uns lieben Tiere, weil sie süß und flauschig sind. In dieser Ab21-Folge erzählt die Biologin Jasmin Schreiber, wie sie damit umgeht, wenn eins ihrer rund 3.000 Tiere stirbt. Außerdem spricht Tabea über ihr besonderes Verhältnis zu Krähen und Nikolaos darüber, warum er ohne seinen Hund nicht leben könnte.

"Der Tod meines Hamsters Hermine hat mich total erwischt. Ich wollte das die ganze Zeit nicht zulassen."
Jasmin Schreiber über die Trauer um ihre Hamsterdame

Asseln, Schnecken oder Tausendfüßer – im Wohnzimmer von Biologin und Autorin Jasmin Schreiber leben rund 3.000 dieser und ähnlicher Tiere – hauptsächlich in großen Terrarien. Beinahe täglich sterbe eins der Tiere, sagt sie. Normalerweise mache ihr das nichts aus, sie betrachte das ständige Sterben in ihrer Wohnung relativ nüchtern. Warum sie ausgerechnet nach dem Tod ihres Hamsters Hermine sehr trauern musste, das erzählt Jasmin Schreiber im Podcast.

Jasmin und ein Tausendfüßer.
© Jasmin Schreiber
Jasmin und ein Tausendfüßer.

Wie eine Mensch-Tier-Beziehung unser Leben beeinflusst

"Mein Leben hängt in seinen Pfoten. Ich muss zu 100 Prozent darauf vertrauen, dass er keine Fehler macht."
Nikolaos über die Beziehung zu seinem Blindenführhund Orlando

Von einer besonderen Beziehung zu einem Tier können wahrscheinlich viele Menschen erzählen. Doch Nikolaos ist im Alltag auf seinen Hund Orlando angewiesen. Denn durch seine Frühgeburt hat er eine Sehbeeinträchtigung, die nach einem Sehsturz vor einigen Jahren zusätzlich schlechter wurde. Seitdem ist er blind. Obwohl er früher Angst vor Hunden hatte, entschied sich Nikolaos deshalb für einen Blindenführhund. Mit Orlando hat er inzwischen eine sehr innige Beziehung. Doch die beiden haben auch schon stressige und für Mensch und Hund verunsichernde Situationen erlebt.

Nikolaos mit seinem Blindenführerhund Orlando.
© Nikolaos
Nikolaos mit seinem Blindenführhund Orlando.

"Wir haben uns in diesem kurzen Moment in die Augen geschaut. Dieses Gefühl, das der Blick in mir ausgelöst hat, hat ziemlich lange nachgewirkt", erinnert sich die Autorin Tabea Hertzog an eine Begegnung mit einer Krähe, die bei ihr vieles verändert hat. Im Podcast spricht sie über das für sie emotionale Erlebnis und ihre daraus entstandene Beziehung zu den Tieren.

Tabea Hertzog mit einer Krähe an ihrem Küchenfenster.
© Tabea Hertzog
Tabea Hertzog mit einer Krähe an ihrem Küchenfenster.

Mehr Tiercontent:

Zahlen und Wissenswertes zu Haustieren:

  • Die Corona-Pandemie hat zu einem Haustier-Boom in Deutschland geführt. Alleine bei der Haustier-Registrierung Tasso wurden 2020 mehr als 10 Prozent mehr Hunde und Katzen angemeldet als im Jahr davor: Waren es 2019 insgesamt 735.500 Tiere, hat sich die Zahl der Neuregistrierungen ein Jahr später auf 824.600 erhöht.
  • Wir Menschen halten seit mindestens 15.000 Jahren Hunde als Haustiere, so Forschende im Magazin "Science".
  • Laut einer Studie von chilenischen Forschenden überschätzen viele Hundehalter*innen womöglich die Beziehung zu ihrem Haustier. Aus ihren Untersuchungen folgerten sie, dass sich hinter einer besonders herzlichen Begrüßung eines Hundes nach einer Rückkehr ein evolutionäres Ritual, mit dem sich Rudelmitglieder nach langer Abwesenheit wieder nahekommen, versteckt – und sie nicht unbedingt ein Zeichen einer engen Beziehung ist.

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  • Ab 21
  • Moderator:  Utz Dräger
  • Gesprächspartnerin:  Jasmin Schreiber, Autorin und Biologin
  • Gesprächspartner:  Nikolaos, hält einen Blindenführhund
  • Gesprächspartnerin:  Tabea Hertzog, Autorin, hat sich mit Krähen angefreundet