Unter dem Hashtag #MeToo zeigen Frauen, dass sie schon selber Opfer von Sexismus oder sexuellen Übergriffen geworden sind. In Eine Stunde Liebe erzählen Frauen von Sprüchen, Übergriffen und Rollenklischees. So wie Marie.

"Ich war in der Bahn eingeschlafen. Ein Mann hat mir mit der Hand in den Schritt gefasst. Davon bin ich wach geworden."
Marie, über ihre sexuelle Gewalterfahrung mit 18 in der Straßenbahn

Die damals 18-jährige Studentin war in Begleitung nachts mit der Bahn auf dem Weg nach Hause. Als sie eingeschlafen ist, hat ein Mann in ihre Hose gepackt. Sie war so geschockt, dass sie selbst ihrer Begleitung, die auch geschlafen hatte, nichts davon erzählen konnte. Heute kämpft Marie auf Instagram gegen Sexismus und mangelnden Respekt.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

In kaum einer Sportart gibt es so viel Sexismus und Rollenklischees wie beim Surfen. Johanna Esch ist selber gute Surferin. Mit ihrem Mann und ihrem Bruder ist sie weltweit an guten Surfspots unterwegs. Frauen werden von Surfern oft nur als hübsche Freundin akzeptiert. Als Sportlerin bekommt Johanna keinen Respekt, erzählt sie in Eine Stunde Liebe.

"Hey Babe, was machst du hier?! Der Spot für Anfängerinnen ist da drüben!"
Typischer Spruch, den Surferin Johanna, 32, immer wieder hört

Und auch Sarah erzählt im Liebestagebuch von ihren Sexismus-Erfahrungen. Im Beruf und auf der Straße.

"An deinem Hintern kann man sich bestimmt dran reiben.“
Spruch, den Sarah hören musste (Liebestagebuch)