Die Laserschwerter aus den Star-Wars-Filmen faszinieren Generationen. Inzwischen erforschen Rüstungsunternehmen, wie man Laser für die Kriegsführung einsetzen kann - zum Beispiel zur Abwehr von Drohnen.

Sie sind klein, wendig, kommen aus der Luft und im Kriegsfall haben sie Sprengstoff dabei: Die Drohnentechnologie entwickelt sich rasant weiter. Inzwischen untersuchen Rüstungsunternehmen, wie man Lasertechnik einsetzen kann, um sie für die Kriegsführung einzusetzen. Es sind zwar vermehrt Drohnen, die neuerdings dazu kommen, aber die Art der Flugkörper, die aus der Luft angreifen können, ist vielfältig.

"Diese Bedrohungen von außen können ein relativ breites Spektrum haben. Das können irgendwelche Kampfjets sein, Helikopter und Cruise Missiles sein."
Markus Martinstetter, Mitarbeiter beim Rüstungsunternehmen MBDA

Weltweit wird diese Art von strategischen Waffen in verschiedenen Ländern entwickelt. Auch die Bundeswehr hat in den vergangenen zehn Jahren die Entwicklung von Laserwaffen mit 84 Millionen Euro gefördert. Die Waffentechnologie soll bereits in den nächsten drei bis fünf Jahren eingesetzt werden. Noch sind die stationären Lasergeräte sehr groß: wie eine großzügig geschnittene Garage. Die mobilen sind nur ein wenig kleiner und passen in transportable Container hinein.

Zerstört Ziele in mehreren Hundert Metern Entfernung

Ziele können in einer Entfernung von 500 Metern liegen. Die Laserkanonen zerstören durch extreme Hitze. Um das zu erreichen, muss die größtmögliche Energie gebündelt am Zielpunkt ankommen. Dafür werden Spiegel genutzt, die die einzelnen Strahlen bündeln.

Verspiegelung schützt nicht vor Laserstrahlen

Die Annahme, dass man sich mit Verspiegelungen gegen Laserstrahlen schützen kann, ist falsch. Tatsächlich werden verspiegelte Flächen schneller zerstört als matte Oberflächen. Das Einzige, was schützen kann, sind schlechte Wetterverhältnisse - unkalkulierbarer und vergänglich.