Die Regenwettersaison geht los. Und wer in diesem Herbst trocken und stylisch bleiben will, holt sich Inspirationen aus den 90ern. Plateauschuhe gehen wieder. Auch durch Pfützen.

Gleich vorweg - die coolen knöchelhohen Gummi-Chelsea-Boots aus dem letzten Jahr können wir auch in diesem Herbst noch tragen. Wobei, wirklich praktisch waren die schon im letzten Jahr nicht. Nicht atmungsaktiv und nicht wirklich hoch - da gibt es gleich doppelt nasse Füße. Von innen, weil man schwitzt und von außen, weil es reinregnet. Na ja... Alternative ist der Gummi gewordene Bikerboot. Diese Schuhe sind aber ziemlich teuer. Oder man trägt eben Plateauschuhe. Die sind voll angesagt - auch bei Regen: Und man kommt trockenen Fußes durch Matsch und Pfützen.

Die Neunziger sind modetechnisch ne sichere Bank

Man kann also auf Plateau-Absätze à la Spice Girls setzen, oder auch noch mal das Holzfällerhemd und die Doc Martens rauskramen; so im Grunge-Stil. Die Docs gibt es übrigens auch als Gummivariante.

Wer sich von oben her trocken halten will, sollte auf durchsichtig und transparent setzen.

"Stell dir eine überdimensionale Kuchenglocke vor und einen Mantel dazu, der nicht nur wie Frischhaltefolie knistert, sondern auch noch so aussieht."
DRadio-Wissen-Modeexpertin Gesine Kühne

Kurzum: Durchsichtige Glockenregenschirme und Regenmäntel sind angesagt. Wer es lieber klassisch mag und nicht gleich jedem zeigen möchte, was er drunter trägt, kann auch den guten alten gelben Friesennerz wieder rauskramen. Der geht immer! Ein Regenschirmmodell, das sich gerade durchsetzt ist der sogenannte Vokuhila-Regenschirm - ein sturmfestes Modell aus Holland.

Damit blieben auch Rucksäcke trocken und für Männer ist der auch nicht ganz uncool. Und blicken wir mal genau auf die Männer. Für die wird es tailliert. Blousons und sogar Hemden mit Taillierung und mit einem Gürtel sind in. Wie immer gilt: wer's tragen kann...