Kurt das Kind, der Teenager, der Star, der Selbstmörder. Die Doku "Montage of Heck" zeigt das Leben von Nirvana-Sänger Kurt Cobain.

Kaum eine Band war so prägend für den Sound der 90er wie Nirvana. Die Doku "Montage of Heck" zeigt nun das Leben von Nirvana-Sänger Kurt Cobain. Es soll die "intimste Rock-Dokumentation aller Zeiten" sein, sagt der Rolling Stone. Das Besondere an dem Film: Der Regisseur Brett Morgen hat mit der Tochter von Kurt Cobain zusammengearbeitet. Sie hat Morgan den Zugang zum Nachlass ermöglicht, der bisher unveröffentlicht in Kisten in einem Lagerhaus liegt.

"Als Baby war Kurt Cobain ganz süß, der hatte so niedliche blonde Locken."
Anna Kohn, DRadio-Wissen-Reporterin

"Ich war unterentwickelt, ich hatte nie Sex"

Der Film zeigt also bislang unbekanntes Material über Kurt Cobain. "Man sieht Videoaufnahmen von Kurt Cobain als Kind und Interviews mit seiner Mutter", erklärt Reporterin Anna Kohn. Regisseur Morgan geht chronologisch vor, der Film ist eine Montage aus Interviews mit Kurt, mit den Eltern, mit Courtney Love. Dazu sieht man Videoaufnahmen von Konzerten, aber auch aus seiner Kindheit. Und natürlich geht es auch um Drogen, Depression und Musik, Musik, Musik.

  • Der Schmerzensmann | Für die "Zeit" ist Morgans Film zwar nicht die erste Cobain-Doku - aber die beste.