"Ich will nicht abgetrieben werden." Mit diesem Satz ist Natalie Dedreux vor einigen Monaten bekannt geworden. Heute setzt sie sich für gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen mit Behinderungen ein. Ein Ansatzpunkt wäre zum Beispiel: Einfache Sprache.

Natalie Dedreux hat sich in einer TV-Wahlkampfarena mit Kanzlerin Angela Merkel unterhalten, die Natalie ein paar Monate später auch besucht hat. Dieser Auftritt hat Natalie nicht nur deutschlandweit bekannt gemacht, er hat auch eine Debatte darüber angestoßen, welchen Platz Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft haben, und warum ungeborene Babys mit zum Beispiel Down-Syndrom nicht abgetrieben werden sollten. Dazu betreibt sie auch ihren eigenen Blog.

Im Gespräch mit Einhundert-Moderator Paulus Müller erzählt Natalie, was sie sich von Menschen ohne Behinderung wünscht, welche Karrierepläne sie trotz Down-Syndrom hat, und wann sie mit der Kinderplanung beginnen will.

Natalie Dedreux mit Moderator Paulus Müller
© Deutschlandfunk Nova

Nach dem Interview hat Natalie Moderator Paulus Müller noch zwei Dinge verraten. Erstens: Es war das erste Interview, am dem sie komplett ohne Notizen teilnahm. Zweitens: Es war ihr zu lang. Sie brauchte dann erstmal was Süßes.