Wie machen die das nur immer in Filmen, wenn Häuser oder ganze Straßenzüge in die Luft fliegen? Nun ja, in den seltensten Fällen werden Häuser oder ganze Straßenzüge in die Luft gesprengt. Entweder wir bewundern Computer Generated Imagery (CGI), also Bilderwelten aus dem Computer – oder unser Gast Simon Weisse muss ran. Er baut Miniaturfilmsets, unter anderem für Wes Anderson. Außerdem in dieser Ausgabe: Schauspielerin Lena Klenke über die neue Prä-Apokalypsen-Serie "8 Tage".

Angefangen hat für den gebürtigen Berliner Simon Weisse alles mit einem Kunststudium im französischen Montepellier. Der Rest war viel "learning by doing" und Fortbildungen in diversen Setbau-Werkstätten verschiedener Filmproduktionen. Bis er sich schließlich auf die Herstellung von Miniatur-Filmsets spezialisierte. 1988 arbeitete er an den Minikulissen von Terry Gilliams "Baron Münchhausen" und seit "The Grand Budapest Hotel" ist er Stamm-Szenenbildner bei Wes Anderson.

Gemeinsam mit seinem Team hat er zum Beispiel das drei mal vier Meter große Miniaturmodell des Hotels in Potsdam, Babelsberg, gebaut, an dem die Außenaufnahmen des Gebäudes gedreht wurden, das es so in der Form gar nicht gibt. 

Auch eine Miniatur-Schneelandschafts-Szene des Films stammt von Simon Weisse – und kein Mensch merkt beim Schauen, dass es sich um ein Modell und
nicht die echte weiße Natur handelt. Es gibt allerdings nicht mehr viele Regisseure, die Miniatursets bauen lassen, das Meiste erledigt heute der Computer. Simon erzählt uns in Eine Stunde Film also von einem spannenden aber sehr selten gewordenen Beruf "hinter den Kulissen". 

"8 Tage" und die großen Fragen

Was würden wir tun, wenn wir nur noch acht Tage zu leben hätten, weil dann ein gigantischer 60 Kilometer großer Asteroid mitten in Europa einschlagen soll? Diese Frage muss sich auch Schauspielerin Lena Klenke bei ihrer Darstellung der Leonie in der Prä-Apokalypse-Serie "8 Tage" stellen. Acht Folgen umfasst die Serie, in jeder einzelnen rücken wir einen Tag näher in Richtung Weltuntergang.

Dabei geht es um die ganz großen Fragen: Flucht? Wenn ja, wohin? Den Untergang akzeptieren? Zeit mit der Familie verbringen? Oder doch eine acht Tage lange Dauerparty feiern? Mit Rausch ohne Ende, nach dem Motto "Scheiß auf Gesetze und Moral?" Wir sprechen mit Lena Klenke über die packende Storyline von "8 Tage", der Serie, die ab dem 1. März auf Sky läuft. 

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