Der neue James Bond kommt. Ob der Martini geschüttelt oder gerührt serviert wird interessiert ihn nicht. Sollte es aber. Notfallmediziner Johannes Wimmer hat uns erklärt warum.

In den Büchern und Filmen sind es keine 90 Tage, in denen James Bond aktiv ist. In der Zeit schlägt er ordentlich zu. Nicht nur in Sachen Action und Ladys, sondern auch was seinen Alkoholkonsum angeht.

"James Bond, der säuft richtig. Seitdem wir ihn begleiten hat er umgerechnet 1500 Tequila vernichtet."
Notfallmediziner Johannes Wimmer

Forscher haben jetzt herausgefunden, dass der geschüttelte Martini gesünder sein soll, oder zumindest weniger schädlich. Alkohol bedeutet Stress für den Körper. Der geschüttelte Martini verursacht weniger Stress für die Zellen, erklärt Johannes Wimmer.

Alkohol bedeutet Stress für den Körper

Bond hat hohen gesellschaftlichen Druck: Partys, Empfänge und Bösewichte, die gerne mal einen trinken. Da muss man doch Mitgefühl haben. Wenn er eine Atombombe entschärft, sollte er aber einen Flachmann dabei haben, empfiehlt der Notfallmediziner: "Zittern geht ja wieder weg, wenn der Sprit drin ist."

Der Morgen danach: Bond kommt nicht in Schwung diagnostiziert Johannes Wimmer: Ein sogenannter Eyeopener ist dann nötig. Und das ist ein Zeichen für schweren Alkoholismus. Patienten, die ähnlich viel trinken, können sich kaum an Dinge erinnern. Motorisch ist das teilweise so schlimm, dass sie nicht mehr gehen können. Außerdem ist das Sexleben dann auch eher "tote Hose". Aber vielleicht schmust James ja auch nur mit den Bondgirls und ist deshalb so beliebt.

"Der muss schon definitiv Zeichen einer Alkoholkrankheit gehabt haben."
Notfallmediziner Johannes Wimmer

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