Im wirklichen Leben laufen wir ständig Traumfrauen und -männern über den Weg - ohne es zu bemerken. Omni-Dating wird uns in Zukunft sagen, ob in er Supermarktschlange vor uns ein potenzieller Partner steht.

Der Zukunftsforscher Christian Schuldt sieht im Omni-Dating den nächsten Trend: Weil wir immer online sein werden, gehen wir weniger gezielt ins Internet, "sondern es wird so sein, dass das Internet zu uns kommt und uns das Dating potenziell immer begleitet". Wir müssen dann nicht mehr Profile durchforsten, um den richtigen Partner zu finden, sondern uns wird beispielsweise über das Smartphone mitgeteilt, dass gerade vor uns in der Supermarktschlange jemand steht, der ganz gut zu uns passen könnte.

Traumpartner via Algorithmus

Technisch wird das via Augmented Reality ablaufen. Beispielsweise könnte es Kontaktlinsen geben, über die wir ins Netz kommen. Die digitale Kontaktlinse könnten dann die biometrischen Daten des Gegenübers erfassen und übermitteln. Irgendwo werden dann die Daten aus- und bewertet, um uns direkt den Hinweis zu geben: der passt.

"Smarte Apps werden zunehmend selbst entscheiden, wann, wo und mit wem gedated wird - ähnlich einem Personal Dating Butler, der für einen die Datingvorarbeit erledigt."

Überhaupt könnte die manuelle Profilerstellung ganz wegfallen: Weil alles mit allem vernetzt ist und wir ständig "on" sind, weiß Omni-Dating, welcher Film uns gefallen hat, wo wir zuletzt im Urlaub waren. Und zack - via Algorithmus - wird uns der richtige Partner vorgeschlagen. Am Ende läuft die Entwicklung noch auf ein virtuelles Date mit virtuellem Sex hinaus - während wir zu Hause auf dem Sofa liegen.

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