Es ist ein Montag, an dem alles anders ist. Auch wenn die Schulen und Museen wieder öffnen - nach den Terroranschlägen vom Freitag ist in Paris und ganz Frankreich nichts mehr, wie es war.

Paris steht weiter unter Schock. Wie angespannt die Lage ist, war am Sonntagabend zu sehen. Nach einer Falschmeldung über Schüsse brach sofort Panik aus, erzählt unsere Korrespondentin Ursula Welter. Sie bekam live mit, wie auf einmal jeder auf sein Smartphone starrte und sofort Militärhubschrauber aufstiegen.

Am Montagmorgen eröffnen wieder die Schulen und Universitäten. Schüler sollen auch psychologisch betreut werden. Weil die Attacke auch ihnen und ihrem Lifestyle galt - anders als bei den Anschlägen auf das Satiremagazin Charlie Hebdo.

Ermittlungen in Belgien

Die Ermittlungen verlagern sich unterdessen immer stärker auf Belgien, weil sich verdichtet, dass die Angriffe im Nachbarland geplant worden sein sollen. Sieben Personen sollen in Haft sein.

Frankreich hat in der Nacht reagiert und IS-Stellungen in Rakka angegriffen. Wirklich überraschend war das aber nicht, sagt Ursula Welter. Schon seit Wochen fliegt die französische Luftwaffe immer wieder Luftangriffe gegen Stellungen des IS.