Daumen raus und los – das geht auch über Grenzen hinweg. Luisa und Felix haben beim Tramprennen bis ins nördliche Rumänien mitgemacht.

Das Tramprennen ist ein Wettrennen per Anhalter durch Europa. Seit 2008 starten sie einmal im Jahr in Teams. In diesem Jahr haben rund 60 Leute mitgemacht, auch Luisa und Felix waren mit dabei. Die Teams müssen gemeinsam reisen, gemeinsam ankommen und sie dürfen für ihre Trips nichts bezahlen.

"Eine der wichtigsten Regeln ist, dass man niemals für eine Fahrt bezahlen darf. In Städten darf man öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Ansonsten gilt, dass man kostenlos reist."
Luisa

Startpunkte für die Teams waren je nach Vorliebe Bad Grönenbach im Allgäu und Görlitz in der Lausitz. Luisa und Felix starteten unter dem Teamnamen It's a wonderful Ride in Görlitz. Ihr Ziel war in der Nähe von Cluj-Napoca im rumänischen Transsylvanien. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten auf drei unterschiedlichen Routen, jede Route unterteilt in mehrere Etappenziele.

Je nach Geschwindigkeit gab es Punkte. Inzwischen stehen die Ergebnisse fest und die Höhe der Spenden, die die Veranstalter erreicht haben – rund 4600 Euro sind es inzwischen. Sie gehen an die Seenotrettungsorganisation Seawatch. Luisa und Felix sind im Mittelfeld gelandet und reisten auf der Route "The Paranoids Androids" über Tschechien, die Slowakei, ein kleines Stück des Weges führte durch Ungarn und dann nach Rumänien. Sie sind insgesamt mit 49 Fahrerinnen und Fahrern in deren Fahrzeugen getrampt.

Im Gespräch könnt ihr erfahren, warum sie bei dem Tramprennen mitmachen wollten und was sie von ihrer Reise mitnehmen. Der merkwürdigste Teil ihres Trips, was das Transportmittel angeht, steht jedenfalls fest. Es war die kurze Fahrt in der Schaufel eines Radladers.

"Wir sind tatsächlich mal für zwei Kilometer in einem Radlader mitgetrampt, in der Schaufel vorne."
Felix