Die Politologin Adrienne Fichter will sich Internet und Debatten nicht von Facebook zerstören lassen. Sie wehrt sich – mit messerscharfen Analysen. Sie weiß, was gegen Facebook helfen kann. 

Das Ziel hat sich immer schon ganz gut angehört: eine personalisierte Nachrichtenseite. Passend für jeden. Doch irgendwie ist Facebook auf die schiefe Bahn geraten. Und steht heute eher für die Debatte um Fake-News, Trolle und Hate Speech. Gemaule und Katzen-Content schlagen inhaltliche Debatten.

"Der Algorithmus, der die Nachrichten auf die Facebook-Profile der Nutzer spielt, ist dumm."
Adrienne Fichter, Politologin

Auswirkungen von Social Media

Adrienne Fichter ist Politologin, Bloggerin, Journalistin. Ihr Spezial-Gebiet: Social Media. Sie hat sich lange mit der Frage beschäftigt, wie Facebook zu dem Facebook geworden ist, das wir heute kennen. Wo ist wer warum falsch abgebogen? Welche Rolle spielt Mark Zuckerberg? Und welchen Einfluss kann jeder von uns nehmen?

"Facebook hat den Ruf eines Kinderplanschbeckens."
Adrienne Fichter, Politologin

Ihre Analyse hat Adrienne in einem langen Artikel unter dem Titel "Zuckerbergs Monster" aufgeschrieben. Der zeigt, wie größenwahnsinnig Mark Zuckerberg wirklich geworden ist, wie genau Fake-News Facebook übernommen haben und warum es keinen Weg zurückgeben kann. 

"Die künstliche Intelligenz übernimmt nun auch hier das Zepter - und damit wieder die Schwarmdummheit."
Adrienne Fichter, Politologin

In Eine Stunde Talk erzählt Adrienne, wie die Fake-News auf Facebook Karriere gemacht haben, wie die Republikaner das zum US-Wahlsieg genutzt haben und wie ein Weg für die Zukunft aussehen kann. Auch wenn der Mark Zuckerberg nicht gefallen wird.