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Im Bundestagswahlkampf 2021 wird einmal mehr deutlich, dass Politiker*innen auch junge Wähler*innen erreichen wollen. Deshalb wagen sie immer häufiger den Schritt dorthin, wo sich junge Menschen vermeintlich befinden: Auf Social Media. Dabei unterlaufen ihnen immer wieder ähnliche Fehler, sagt Politikberater Martin Fuchs.

Annalena Baerbock (Die Grünen) kann unter den Spitzenkandidat*innen in diesem Wahlkampf die meisten Instagram-Follower*innen vorweisen, Twitter gewinnt Christian Lindner (FDP) für sich und auf Facebook landet Alice Weidel (AfD) auf dem ersten Platz. Das geht aus einer Auswertung der Social-Media-Profile von Politiker*innen vom "Tagesspiegel" hervor (Stand: 4.8.21).

Martin Fuchs berät Parteien und Politiker*innen bei ihrer digitalen Kommunikation und arbeitet als Dozent für Social Media und Politik. Er sagt, dass eine gutgemachte Kommunikation auf Instagram, Youtube oder Twitter zwar nicht entscheidend für einen Wahlerfolg sei, diesen aber sehr wohl innerhalb eines gewissen Rahmes beeinflussen kann. Um wirklich erfolgreich auf Social Media unterwegs zu sein, müssen Politiker*innen einige beliebte Fehler vermeiden.

Drei Fehler, die es zu vermeiden gilt

  1. Social Media als reine Sendestation benutzen: Martin Fuchs warnt Politiker*innen davor, die Kommunikation in sozialen Netzwerken nur in eine Richtung zu verstehen. "Man darf nicht das, was man aus der Pressearbeit gelernt hat, eins zu eins ins Netz kübeln. Das ist komplett falsch", erklärt er.
  2. Keine Selbstironie und Kritikfähigkeit besitzen: "Die sollte man schon haben. Zum Beispiel dann, wenn man mit lustigen Memes angegriffen wird," so der Politikberater. In derartigen Fällen rät Martin Fuchs "auch souverän zu reagieren".
  3. Sich überlegen, welche Plattform man bespielen möchte: "Wenn mir mein Berater sagt, dass ich jetzt auf Instagram oder Tiktok sein muss, ich aber darauf keinen Bock habe, dann sollte ich da nicht hingehen", so sein Rat.

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