Colin Kaepernick ist ein Star der US-Football Liga. Bei einem Spiel bleibt er bei der Nationalhymne sitzen - aus Protest gegen Rassismus. Der Eklat ist sofort da. Aber Colin bekommt auch Unterstützung - und zwar von Soldaten.

Freundschaftsspiel der San Francisco 49ers am 26. August. Die Nationalhymne ertönt. Im Stadium erheben sich alle, legen ihre Hand aufs Herz und singen mit. Nur der Quarterback Colin Kaepernick nicht - er bleibt sitzen.

Und warum? Kaepernick sagt später, er werde nicht aufstehen und zeigen, dass er stolz auf die Flagge eines Landes ist, das schwarze Menschen unterdrückt. Er kritisiert den herrschenden Rassismus und die Polizeigewalt gegen Schwarze.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Danach geht eine hitzige Debatte los. Im Netz kassiert Kaepernick viel Hass. Fans verbrennen ihre Kaepernick-Trikot-Shirts. Präsidentschaftskandidat Donald Trump lässt den Sportler wissen, er solle sich ein anderes Land suchen.

Dieses Bild wurde im Netz geteilt. Kaepernick sei undankbar und respektlos - so der häufige Vorwurf:

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Aber Kaepernick bekommt auch Unterstützung. Der Sitzprotest sei in Ordnung, um den persönlichen Ärger zu zeigen - der Sportler sei deshalb kein Verräter. Vor allem viele Soldaten springen ihm bei: #VeteransForKaepernick macht die Runde. Es sei Kaepernicks Recht, sitzen zu bleiben. Sie fühlen sich dadurch nicht beleidigt.

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Dass Kaepernick einen Eklat lostreten würde, war klar. Denn Football ist in den USA ein wichtiger Sport, die Spieler haben durchaus Einfluss. Außerdem sind Fahne und Nationalhymne fast heilig.

Und hier das Bild zum Sitzprotest. Ihr müsst reinzoomen, hinten in der Mitte findet ihr Colin Kaepernick:

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.