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Ob im Job, bei der Miete oder in der Liebe: Nicht selten sind wir auf die aktive Unterstützung von Verwandten, Freunden oder dem Partner angewiesen. Aber warum eigentlich? Und wie fühlt sich das an? In der Ab 21 sprechen wir über Abhängigkeiten.

Geld verdienen, Geld ausgeben und den eigenen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen – viele von uns arbeiten nach dem Ende der Schulzeit auf die finanzielle Unabhängigkeit hin. Auch Johanna war auf dem besten Weg dorthin, doch dann kam Corona. Mittlerweile lebt sie wieder bei Mama und Papa in der Nähe von Dortmund und ist auf die Unterstützung der beiden angewiesen. Wie es ihr damit geht, erzählt sie uns im Gespräch.

Wenn es toxisch zugeht

Paarcoach Eric Hegmann kennt sich mit dem Abhängigkeitsverhältnis in zwischenmenschlichen Beziehungen aus. Er erklärt uns, inwiefern es für manche von uns vollkommen okay ist, abhängig von anderen zu sein und was Abhängigkeit in der Partnerschaft überhaupt bedeutet.

"Abhängigkeit bedeutet, dass ich ohne die andere Person nicht leben kann. Mein gesamtes Denken, Leben und Ziele sind auf diese Person ausgerichtet."
Eric Hegmann, Paarcoach

Wissenwertes zur emotionalen Abhängigkeit

  • Sogenannte "Loverboys" machen Mädchen und Frauen ganz gezielt emotional abhängig und zwingen sie möglichst schnell in die Prostitution.
  • Wenn wir unter dem anderen Leiden und dennoch nicht von ihm loskommen, kann es sich um eine toxische Beziehung handeln.
  • Und: Neben emotionaler Abhängigkeit kann es in Beziehungen auch zu emotionaler Gewalt kommen. Das zeigt sich zum Beispiel durch vorsätzliches, destruktives Verhalten.
  • Woran man Menschen mit toxischen und manipulativen Anteilen erkennt? "Anfangs sind sie zu gut, um wahr zu sein. Sie kennen keine inneren Grenzen, alles ist entweder schwarz oder weiß. Sie haben starke narzisstische Züge", erklärt Eric Hegmann auf seinem Blog zur Paarberatung.
  • Laut einer Studie von Parship hat bereits jeder dritte Deutsche eine toxische Beziehung geführt: "Insbesondere Frauen werden häufiger Opfer von toxischen Partnern, einige sogar mehrmals", so die Studie.

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