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Wischen, Schrubben, Kratzen: Zu Hause den eigenen Dreck wegzumachen nervt. Marius sieht das anders. Er putzt besonders gern in fremden Haushalten. Im Gespräch erklärt er uns wieso.

Um Menschen beim Putzen zu helfen, hat Marius in der Pandemie ein Unternehmen gegründet. Weil er den ganzen Tag bei anderen Leuten putzt, ist seine eigene Wohnung ironischerweise nur "so durchschnittlich sauber." Was Marius am Saubermachen so mag? "Es ist körperliche Ertüchtigung mit einem Ergebnis." Für ihn sei das ein sehr befriedigendes Gefühl – auch, weil man Menschen damit glücklich machen könne.

Seine Freude am Putzen hat Marius allerdings nicht schon von klein auf und schon gar nicht aus seiner Jugendzeit mitgenommen. "Meine Mutter musste mich ganz schön gängeln, damit ich was mache", sagt er rückblickend. Ihm sei später vor allem schwergefallen, eine kontinuierliche Sauberkeit durchzuhalten.

Mit einem Wisch ...

Um sich zum Putzen zu motivieren, versucht Marius die Hausarbeit in Häppchen zu unterteilen. "Ich versuche das, was in der Küche anfällt, täglich wegzumachen." Außerdem betrachtet er das Putzen mittlerweile aus einer anderen Perspektive. Denn: Für Marius liegt im Wischen und Schrubben sogar etwas Erholsames.

"Wenn man das Putzen nicht als schlimmes Übel, sondern als etwas Schönes nimmt, dann ist das sehr meditativ."
Marius Baumgärtel, hat während Pandemie ein Putzunternehmen gegründet

Vor allem das Fensterputzen bei seinen Kunden hat es Marius angetan. "Ich möchte nicht stumm für mich hinarbeiten, sondern freue mich, wenn sich die Kundin neben mich setzt und etwas aus ihrem Leben erzählt." Ekel empfindet Marius für fremden Staub, Dreck und Co. übrigens nicht. "Ich betrachte das auf einer komplett sachlichen Ebene."

"Es macht mir sogar Freude, wenn ich in einer Toilette Sauberkeit hinterlasse."
Marius Baumgärtel, hat während Pandemie ein Putzunternehmen gegründet

Bei Freunden kann Marius den Dreck übrigens getrost links liegen lassen. Warum Putzen bei vielen von uns zum Streitthema wird und was wir dagegen tun können, auch das verrät uns der Putzexperte im Gespräch. Klickt dazu einfach oben auf den Play-Button.

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