Mal eben mit dem Taxi von Bochum nach Hamburg fahren. Nach New York fliegen. Ein Unternehmen eröffnen, ohne Angst haben zu müssen, den finanziellen Ruin zu erleben. Das alles ist Realität für Sylvia Petter.

Dass viel Geld immer da war, hat Sylvia Petter schon als Kind gespürt. In den Ferien hat sie mit ihren Eltern aufregende Reisen gemacht, ist zum Disneyland in Kalifornien gefahren, ist rumgekommen in der Welt. Später, in der Pubertät, hat sie verrückte Dinge gemacht. Zum Beispiel morgens nach dem Durchfeiern einfach mal von Bochum nach Hamburg mit dem Taxi fahren, um dort auf dem Fischmarkt ein Fischbrötchen zu essen.

Sylvias Eltern sind Schausteller, Spezialgebiet Autoscooter. Sylvia ist reich geboren, hat sich nie Gedanken um Geld machen müssen. Doch sie hat immer hart gearbeitet und tut es heute noch. Nicht, weil sie es nötig hat, sondern weil sie stets auf der Suche nach Selbstverwirklichung ist.

Jede Idee hat funktioniert

Sie hat Sport studiert, dann ihr erstes Fitnessstudio aufgemacht - das sehr gut lief. Irgendwann wurde ihr das zu langweilig, und sie hat sich zum Personal Trainer ausbilden lassen, um in einem schicken Düsseldorfer Stadtteil wohlhabende Menschen einzeln zu trainieren.

Und jetzt steht das nächste Projekt an. Sylvia hat vor eineinhalb Jahren das Wakeboarden für sich entdeckt. Und jetzt will sie unbedingt ihre eigene Wasserskianlage im Ruhrgebiet eröffnen.

Auch wenn Sylvia nicht darauf angewiesen ist Geld zu verdienen, hat sie doch ein ausgeprägtes Sinn für Geschäfte. Alles, was sie bisher initiiert hat, ist gut gelaufen. Vielleicht, weil ihr die Angst fehlt, die viele Jungunternehmer haben: die Angst vorm finanziellen Verlust. Denn dieser potenzielle Verlust war für Sylvia nie ein Thema.