Manche Länder haben die Einreisebeschränkungen inzwischen wieder gelockert oder sogar aufgehoben. Andere Länder erwarten einen Impfnachweis oder lassen Reisende weiterhin nicht ins Land.

In vielen Ländern weltweit ist die Inzidenz zurzeit niedrig – Deutschland und Frankreich zählen mit ihrer hohen Inzidenz derzeit zu den Ausnahmen. Außerdem steht seit März auch kein Land mehr auf der Liste der Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete des Robert-Koch-Instituts. Das erleichtert Urlaubsreisen, weil wir nach der Rückkehr zum Beispiel nicht mehr gezwungen sind, uns in Quarantäne zu begeben.

Länder, die die Beschränkungen aufgehoben haben

Zu den Ländern, die sämtliche Auflagen für die Einreise aufgehoben haben, zählen:

  • Dänemark
  • Schweden
  • Griechenland
  • Kroatien
  • Niederlande
  • Schweiz

Diese Länder verlangen keinen Nachweis mehr über den Impf- oder Genesenenstatus und auch keinen negativen Test. Wer in die Niederlande fliegt, muss als einzige Auflage ein Gesundheitsformular ausfüllen.

Bei der Rückkehr gilt die 3G-Regel

Für Reiserückkehrer gilt allerdings noch bis Ende Mai die 3G-Regel, wenn sie wieder nach Deutschland einreisen, das heißt, dass man mit dem Impfpass oder dem digitalen CovPass nachweisen muss, ob man geimpft oder genesen ist oder einen über ein aktuelles negatives Testergebnis verfügt.

In welchen Ländern die 3G-Regel aktuell noch gilt

Frankreich, Italien, Portugal und Österreich wenden die 3G für Einreisende noch. Sowohl für die Rückreise nach Deutschland als auch für die Einreise in diese Länder gilt EU-weit: Wer nur zweifach geimpft ist, aber nicht geboostert, verliert nach Ablauf von 270 Tagen (also neun Monaten) nach der zweiten Impfung den Status "vollständig geimpft".

In diesem Fall gelten wir als ungeimpft und müssen dann wieder einen negativen Test vorweisen. Für einige von uns könnte dieser Zeitpunkt in diesem Sommer erreicht sein. Das gilt es vor der Einreise in diese Länder zu checken.

"Seit März steht kein Land der Welt mehr auf der Liste der Hochrisiko- oder Virusvariantengebiete vom Robert-Koch-Institut, heißt also: auch keine Quarantäne in Deutschland, wenn du zurückkommst."
Verena von Keitz, Deutschlandfunk Nova
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Spezielle Auflagen in Südafrika und Thailand

Einige Länder wie Südafrika oder Thailand verlangen, dass Einreisende vorab bestimmte Apps installieren, um über diese zum Beispiel den eigenen Impfstatus zu dokumentieren. Außerdem wird ein Nachweis über eine Krankenversicherung gefordert, die eine bestimmte Mindestsumme abdeckt, falls der Reisende während seines Aufenthalts an Covid erkrankt.

Thailand hat auch die Auflagen bezüglich der Quarantäne gelockert. Diese muss man nur noch einhalten, wenn man weder einen Imfpnachweis noch einen aktuellen negativen PCR-Test vorlegen kann.

Nur vollständig Geimpfte dürfen einreisen

Es gibt ein paar Länder, die nur vollständig geimpfte Reisende einlassen. Dazu zählen zum Beispiel Kanada und die USA. Zudem verlangen einige Länder noch einen zusätzlichen Test, den Touristen vor Ort machen müssen. In Fidschi müssen wir das nicht mehr direkt machen, aber drei Tage nach der Ankunft ist für alle ein Test vorgeschrieben.

Neuseeland hatte seine Grenzen eine Zeit lang komplett dichtgemacht. Inzwischen dürfen Touristen aus 60 Ländern, Deutschland gehört auch dazu, wieder einreisen. Allerdings gilt diese Lockerung nur für vollständig Geimpfte, die einen negativen Test vor der Abreise und bei der Ankunft vorlegen können.

Keine Einreise nach Japan und China

Japan fährt seit zweieinhalb Jahren eine harte Linie, was die Einreise anbelangt. Das Land hat sich während der Pandemie ziemlich abgeschottet. Seit Mitte April gibt es Lockerungen, was die Einreise von Studierenden betrifft. Touristen müssen sich weiterhin gedulden, bis sie wieder Urlaub in Japan machen dürfen.

Auch China lässt nach Angaben des Auswärtigen Amts keine deutschen Touristen einreisen. Aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Pandemielage rät das Auswärtige Amt grundsätzlich von geplanten Reisen nach China ab, zum Teil auch, weil dort eine sehr strikte Lockdown-Politik durchgesetzt wird.

"In Japan gibt es viele Stimmen, die das kritisieren und eine Öffnung fordern."
Verena von Keitz, Deutschlandfunk Nova