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Die jüngsten Vorfälle in Dresden und Chemnitz lassen Sachsen in keinem guten Licht erscheinen. Doch einige Medien schießen über das Ziel hinaus und vorverurteilen ein ganzes Bundesland. Eine Medienkritik.

Das festgesetzte ZDF-Kamera-Team bei der Pegida-Demo in Dresden, die rechtsextremen Ausschreitungen in Chemnitz - viele machen sich über die Vorfälle in Sachsen Sorgen. Die Spaltung der Gesellschaft sitzt tief, das Bundesland kommt nicht aus den Schlagzeilen.

Manche Medien verurteilen nun ein komplettes Bundesland. "Die Ausschreitungen in Chemnitz beweisen, dass es in Sachsen nur einen Anlass braucht und Hunderte Neonazis stehen zu Hassparaden bereit", schreibt die Süddeutsche Zeitung. "Sachsen ist tatsächlich das deutsche Ungarn", kommentiert Jakob Augstein bei Spiegel Online.

Eine Kritik der aktuellen Berichterstattung kommt von der Medienjournalistin Vera Linß.

Zusammenhang zwischen ehemaligen NPD-Hochburgen und AfD-Gebieten?

Können die aktuellen politischen Entwicklungen in einigen Teilen Deutschlands durch Daten vorhergesagt werden? Ja, sagen die Datenjournalisten Simon Pfeiffer und Anjo Peez. Sie haben analysiert, ob es einen Zusammenhang zwischen den ehemaligen NPD-Hochburgen und AfD-Gebieten gibt.

Sie stellen nicht nur ihre Analyse vor, sondern auch ihr noch junges Medienprojekt "Einfacher Dienst", mit dem sie eine deutsche Variante des international angesehenen Datenprojekts "FiveThirtyEight" von Nate Silver schaffen wollen.

Außerdem...

...ist Dennis Horn bei Daniel Fiene und Herrn Pähler zu Gast. Er stellt die Neuheiten der morgen startenden IFA in Berlin vor und diskutiert über die neue Videofunktion "Facebook Watch", die weltweit ausgerollt wird.