Nach einer verpassten Chance steckt Teresa Heidegger in einer Sinnkrise. Sie entschließt sich dazu, wandern zu gehen, und landet nach einigen Wochen in einem Schweigekloster in Nepal. Ihre Reiseerlebnisse hat sie in einem Buch festgehalten.

Nachdem Teresa Heidegger für einen Regiekurs, an dem sie teilnehmen wollte, abgelehnt wird, reist sie nach Nepal. Sie will eine ausgiebige Wanderung machen, um sich nach ihrer Enttäuschung wieder auf die Dinge zu besinnen, die wichtig sind. Nach siebenwöchiger Wanderung kommt sie in einem Schweigekloster an und beschließt, sich auf eine Schweigemeditation einzulassen.

"Es war anfangs die Hölle für mich: man sitzt plötzlich zehn Stunden am Tag - zehn Stunden Sitzmeditation - für einen Anfänger ist das einfach der Wahnsinn."

Ganz spontan lässt sich Teresa Heidegger auf dieses Experiment ein und ist gespannt darauf, wie es ausgehen wird. 110 Stunden muss sie schweigend dasitzen. Essen, trinken, aufs Klo gehen und schlafen sind erlaubt. Lachen, reden, Schokolade essen und E-Mails checken - auf diese irdischen Freuden muss sie in dieser Zeit der Stille verzichten. Über ihre Erfahrungen im Schweigekloster berichtet uns Teresa Heidegger, die diese Zeit in ihrem Buch "Achterbahn der Stille" festgehalten hat.