Das Netz ist voll davon: Rassistischen Kommentaren, Pöbeleien, Beleidigungen - besonders jetzt, vor der Bundestagswahl. Das No Hate Speech Movement weiß, wie wir kontern können.

Das ist so ein typisches Beispiel: Ein Artikel über geflüchtete Menschen wird auf Facebook geteilt. Oder einer, der sich mit Muslimen auseinandersetzt. Unter solchen Themen beobachtet Sina Laubenstein vom No Hate Speech Movement besonders viele beleidigende Kommentare. 

"Wenn es nicht mehr um ein konkretes Thema geht, sondern Menschen oder Gruppen persönlich angegriffen und herabgesetzt werden, um Stimmung gegen sie zu machen - dann ist es keine Diskussion mehr, sondern Hate Speech."

Das No Hate Speech Movement engagiert sich gegen Hass im Netz. Sina sitzt deshalb aber nicht Tag und Nacht vor Facebook und kommentiert hasserfüllte Sprüche. No Hate Speech bietet Hilfe zur Selbsthilfe: Wenn wir nicht genau wissen, wie wir auf einen rassistischen Kommentar reagieren könnten, dann weiß Sina weiter. 

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Eine Lösung: Humor. Auf ihrer Homepage stellt das No Hate Speech Movement Fotos und GIFs bereit, mit denen wir kontern können. Aber Humor ist nur ein Weg, sagt Sina. Wichtig ist es, immer wieder zu kommentieren und zu kontern. Oder einfach diejenigen, die sich gegen Hate Speech engagieren, zu unterstützen. Das kann einfach heißen: liken, was sie schreiben. 

Externer Inhalt

Hier geht es zu einem externen Inhalt eines Anbieters wie Twitter, Facebook, Instagram o.ä. Wenn Ihr diesen Inhalt ladet, werden personenbezogene Daten an diese Plattform und eventuell weitere Dritte übertragen. Mehr Informationen findet Ihr in unseren Datenschutzbestimmungen.

Humor sorgt für Aufmerksamkeit

Kurz vor der Bundestagswahl kann der Eindruck entstehen, dass sich Hasskommentare häufen, meint Sina, der Ton wird rauer, weil jeder seine Ideologien verbreiten will. Das Problem ist aber auch vor oder nach der Wahl da, Minderheiten spüren dieses Problem jeden Tag.