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Diversität ist gerade allgegenwärtiges Thema – auch bei Filmen und Serien. Umgesetzt wird sie allerdings eher zögerlich. Ein Positiv-Beispiel ist die Webserie "Druck", die gerade mit ihrer sechsten Staffel startet. Joya Thome, eine der drei Regisseurinnen, erzählt in Eine Stunde Film, was anderswo lahmt und wie die Serien und Filme der Zukunft in Sachen Diversität aussehen könnten.

Die Webserie "Druck" von FUNK und ZDFneo scheint allen Windmühlen der oft trägen, deutschen Film- und Serienentwickung zu trotzen, lobt Deutschlandfunk-Nova-Filmexperte Tom Westerholt: Sie ist divers, hat starke, jungen Frauen in den Hauptrollen, bewegt sich jenseits der sonst immer noch vorherrschenden Body-Shaming-Norm und ist queer. All das in einer Serie über einen Abi-Jahrgang an einer Berliner Schule. Es geht also doch!

Porträt der Regisseurin Joya THoma
© Philipp Wunderlich
Druck-Regisseurin Joya Thome

Dafür verantwortlich ist unter anderem Joya Thome. In der neuen, sechsten Staffel "Druck - Fatou" ist sie eine von drei Regisseurinnen und Regisseuren – Folge 4 bis 6 von insgesamt zehn gehen auf ihre Kappe.

Joya ist 30 Jahre alt, kommt aus Berlin und hat einen ersten großen Erfolg mit ihrem preisgekrönten Debüt-Spielfilm "Königin von Niendorf" gefeiert. Ihre Real-Film Adaption von "Lauras Stern" sollte letzten Dezember in den Kinos starten, wegen Corona wurde das aber auf den 16. Dezember 2021 verschoben.

In Eine Stunde Film spricht sie unter anderem über "Druck" und über Diversität in Filmen und Serien.

Die Lieferung: Unterhaltsame DIY-Show

Ein Riesen-Lob verteilt Tom Westerholt auch an ZDFneo. Erstens, weil der Spartensender im Moment ziemliche viele, große Filmklassiker im linearen TV-Programm zeigt. Zweitens, weil er gerade viele neue Formate entwickelt.

Zum Beispiel "Die Lieferung": Einmal pro Woche bekommt eine Gruppe junger Bastler und Tüftler (darunter Youtuber Fynn Kliemann) einen Haufen Schrott auf einen alten Hof in Thüringen geschmissen. Was da angeliefert wird, wissen sie vorher selbst nicht. Und daraus muss dann etwas möglichst Kreatives gezimmert werden. Vier Jungs und zwei Mädels im Schrottbastel-Ausnahmezustand – sehr lustig!

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Charmanter Meisterdieb auf Netflix: Lupin

Neu auf Netflix ist die französische Heist-Serie "Lupin" mit Omar Sy als Gentleman-Gauner Assane Diop. Inspiriert von einer historischen Romanfigur, Arsène Lupin, plant er, ein Diamanten-Collier aus dem Pariser Louvre zu stehlen. Anna Wollner und Tom Westerholt haben beide reingeschnuppert und diskutieren über "Lupin".

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Darstellung von Hebammen

Außerdem hat uns noch Feedback zu unserer Filmkritik von "Pieces Of A Woman" in unserer Sendung vom 5. Januar erreicht. In diesem Beziehungsdrama kommt eine 24-minütige Geburtsszene vor. Hebamme Hanna hat sich bei uns gemeldet, um die Darstellung ihres Berufes im Film zu diskutieren – Anna Wollner hat mit ihr gesprochen.