Kleinere Rennräder, speziell geformte Kleidung, Neoprenanzüge mit mehr Taille und kürzeren Ärmeln: Häufig brauchen Frauen beim Sport ein anderes Material, damit alles wirklich sitzt und beim Sport nicht stört. Um Sportbekleidung für Frauen besser zu promoten, haben sich einige Sportbekleidungsgeschäfte einen sehr speziellen Wettkampf ausgedacht und sich zunutze gemacht, dass Frauen sich oft und gerne umziehen.

Sport machen, dabei gut aussehen und gleichzeitig die Schnellste sein – funktioniert das? Genau das wollen einige Sportfachgeschäfte rausfinden und haben dafür einen Verein inklusive eigener Liga gegründet: den Sportlich-Schick e.V. Beim 1. Offiziellen Wettkampf müssen die Teilnehmerinnen mehrmals so schnell wie möglich das Outfit wechseln und am Ende eine Aufgabe lösen:

1. Raus aus den Klamotten und rein in den Neoprenanzug, mit einem Hechtsprung ins Wasser und 25 Meter schwimmen.

2. Raus aus dem Neo und rein ins Business-Outfit und damit vor dem Schwimmbad eine Aufgabe lösen.

3. Zurück in die Umkleide, Wechsel in die Freizeit-Klamotten und zum Abschluss eine Telefonnummer klarmachen.

Teilnehmerinnen sind die 27-jährige Tugba und die 40-jährige Marie-Jan. Wettkampf-Ort ist die Sammelumkleide im Kölner Agrippabad. Beide Wettkämpferinnen sind hoch motiviert, dem neuen Sport die Stirn zu bieten und am Ende sportlich und schick zu sein.

"Sie wirkt sehr sportlich und motiviert. Schick ist sie ja gerade auch schon. Das wird ne gute Challange denke ich mal"
Tugba, 27-jährige Lehramtsstudentin
"Ja sie wird mir um Längen voraus sein im Schwimmen. Ich bin mal gespannt, das wird der Hammer und echt hart“
Marie-Jan, 40-jährige Immobilienvermittlerin

Wer von beiden wird am Ende des ersten Testwettkampfs die Nase vorn haben und gewinnen? So richtig ernst wird es aber erst im Herbst, wenn die ersten Liga-Wettkämpfe starten. Dann geht es um Prämien von nagelneuen Neoprenanzügen und sportlich-schicken Abendoutfits. Wer sich traut, sollte jetzt schon mal anfangen zu üben.