Am Anfang steht die innovative Idee, dann recherchiert man, wie viel es kostet, diese umzusetzen, schreibt ein Konzept und findet bestenfalls jemanden, der das Ganze finanziert. Jetzt steht der Gründung des Start-ups nichts mehr im Weg.

Der Unterschied zwischen den viel beschworenen Start-ups und einer klassischen Unternehmensgründung steckt in der innovativen Idee, die dahinter steht. Kiosks wurden schon tausendfach eröffnet und Rechtsanwaltskanzleien auch. Das ist nichts Neues. Unternehmen wie Zalando oder Xing hingegen sind neu. Und sie zählen in Deutschland zu den erfolgreichsten Start-ups. In den sieben Jahren, die es den Berliner Onlineversand Zalando gibt, wurden 9000 Mitarbeiter eingestellt und inzwischen ein Jahresumsatz von 2,2 Milliarden erreicht.

"Wirtschaftlich gesehen sind die Haupteigenschaften von Start-ups: das eine innovative Idee hinter dem Unternehmen steckt und das sie sehr schnell wachsen, damit es dann gewinnbringend verkauft oder an die Börse gebracht werden kann."
Kathrin Sielker, Wissensnachrichten

Die meisten Start-ups enstehen in Berlin, aber auch Hamburg, München und das Rhein-Ruhrgebiet bieten gute Voraussetzungen, um sich als junger Gründer selbstständig zu machen. Start-up-Unternehmer sind im Durchschnitt 35 Jahre alt. Viel weniger Frauen wagen diesen Schritt: 13 Prozent. Oft ist es schwierig, Finanzierung für die eigene Geschäftsidee zu erhalten.

"90 Prozent der Start-up-Gründer sagen, ihre Geschäftssituation ist gut. 80 Prozent würden nach ihrem Experiment noch mal in die Selbstständigkeit gehen. Jeder fünfte Start-uper ist mit einer Geschäftsidee schon einmal gescheitert, ist jetzt aber in seiner aktuellen Situation positiv gestimmt."
Kathrin Sielker, Wissensnachrichten

Das Risiko ist hoch: Jeder fünfte Start-up-Gründer ist schon einmal mit einer Geschäftsidee gescheitert, aber in seiner momentanen Situation zufrieden und würde diesen Schritt wieder wagen. Im Durchschnitt entstehen rund neue 17 Stellen durch diese Art von Firmengründungen. Für den 3. Deutschen Start-up Monitor wurden 1000 Start-ups befragt, die weitere 50.000 Mitarbeiter, in den nächsten Monaten einstellen wollen.

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